Fürstentum Germania

Einleitung

Das Fürstentum Germania war ein als basisdemokratischer Kirchenstaat getarntes KRR-Projekt und Scheinstaat, dem zu seinen Hochzeiten maximal etwa 220 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet angehörten. Zu diesem Personenkreis gehören rechtslastige Anhänger der Idee einer kommissarischen Reichsregierung (KRR), Freiwirtschaftler und „Libertäre“ (im Sinne des englischsprachigen Begriffs „libertarian“) um einen angeblichen Jessie Marsson (der unter diversen weiteren Pseudonymen auftritt) und einen Adoptiv-Adeligen namens Michael Freiherr von Pallandt, der im Fürstentum als Fürst fungiert. Zentraler Anlaufpunkt des Mikro-Scheinstaates war von Februar bis Mai 2009 ein baufälliges Schloss in der brandenburgischen Ortschaft Krampfer, das als Staatssitz fungierte, während das 4.000 m2 große Grundstück als Staatsgebiet bezeichnet wurde. Am 19. Mai 2009 wurde das Schloss durch die Polizei geräumt, da es als Wohnräumlichkeit den behördlichen Anforderungen nicht genügte. Eine Diskussion unter Anhängern des Fürstentum über die Zeit nach der Räumung ist hier zu sehen:[15]. Inzwischen ist das Schloß von seinen Besitzern weitestgehend aufgegeben worden und soll nach dem Wunsch des Besitzers gezielt dem Verfall anheimfallen[1]. Nach dem Scheitern des Projektes und einer Mitgliederabwanderung Ende Mai/Anfang Juni 2009 ist derzeit eine Exilregierung Fürstentum Germaniain Südamerika geplant.

Personen aus dem Dunstkreis dieses Fürstentums Germania sind als Staatsvolk dem KRR-Spektrum, den Chemtrail-Anhängern, den Selbstversorgern, der homosexuellen Pädophilenszene und wolkigen Esoterikern zuzuordnen. Bei einigen der Personen sind antisemitische Äußerungen nicht überhörbar[2], so im Deutschen Volksblatt des Jessie Marsson.[3] Es bestehen Bezüge zu einer NU-ERA-Bewegung, eines reichsbürgerlichen Runden Tisches Berlin[4], einer Gruppe Autarkes Leben sowie dem Verein lnc-2010 von Uwe Behnken. Beziehungen existieren auch zum Neue Impulse Treff und den Anhängern der Germanischen Neuen Medizin sowie Anhängern des Kreationismus.

Staatsgründung

Am 15. Februar 2009 wurde unter Tränen [5] Freiherr von Pallandt auf dem Grundstück eines alten baufälligen Schlosses in Plattenburg (Schloss Krampfer in Krampfer Groß Gottschow, Brandenburg) als Staatsoberhaupt dieses selbsternannten Kirchenstaats ausgerufen. Laut einer eigenen so genannten Verfassung will sich das Fürstentum Germania damit aus der Bundesrepublik Deutschland zu Gunsten einer eigenen Staatsbürgerschaft selbst ausgebürgert und von der BRD abgespalten haben, samt Staatsfahne und provisorischer Staatshymne. Um Staatsbürger des Fürstentums Germania zu werden, genügt es, eine so genannte Beitrittserklärung zu unterzeichnen. Dann wechsele automatisch die bisherige Staatsangehörigkeit deutsch zur Staatsangehörigkeit von Germania. Bis Ende Februar 2009 sollen laut Fürstentum zwischen 200 und 300 Personen die Beitrittserklärung unterschrieben haben.

Am 28. Februar 2009 wurde bei einem von JeetTV gesendeten Info-Nachmittag des Fürstentums ein Paar „nach germanischem Recht“ getraut. Die Heirat sei in einem Nebenzimmer erfolgt. Die Namen wurden nicht bekannt.

Video der Staatsgründung: [16]

Die Zeitperiode bis zur polizeilichen Räumung

Einige Arbeitslose einer NU-ERA-Bewegung (nicht zu verwechseln mit newera der Scientology) begannen im Februar 2009 damit, die baufällige Ruine gegen Witterungseinflüsse zu sichern und kampierten bis zur polizeilichen Zwangsräumung provisorisch im Schloss Krampfer. Ein dortiger Bewohner gab im Mai 2009 an, dass sie dort von Spenden und Zuwendungen leben würden.[6]

Im Germania-Forum schrieb der eindeutig rechte „freie Journalist“ Christoph Kastius am 7. März 2009 über einen „Angriff auf Schloss Krampfer“. Angeblich hätten sich „bewaffnete Einheiten“ der BRD (gemeint war die örtliche Polizei) Zugang verschaffen wollen, ohne einen Durchsuchungsbefehl gehabt zu haben.[7] Grund der polizeilichen Durchsuchungsaktion sei angeblich eine Anzeige des rbb wegen Besitzes von Rauschgift im Regierungssitz auf Schloss Krampfer gewesen.

Wie auf einer Einwohnerversammlung der Ortschaft Krampfer am 10. März 2009 bekannt wurde, stieß die so genannte Gründung des Fürstentums Germania auf wenig Gegenliebe in der örtlichen Bevölkerung. Im März 2009 wurde bekannt, dass das örtliche Bauamt anstrebte, das Schloss wegen Baufälligkeit und anderer Mängel für unbewohnbar zu erklären. Im Mai 2009 wurde bekannt, dass das baufällige Schloss nicht zu Wohnzwecken genutzt werden darf, da unter anderem eine intakte Heizungsanlage, ein Kanalanschluss bzw. eine Kläranlage und gesicherte Stromleitungen fehlten. Kurz zuvor war es zu einer Begehung des Schlosses durch Vertreter des Bauamtes gekommen. Da die Bewohner die Beamten nicht einlassen wollten, geschah dies durch Polizeischutz. Ein Bauantrag und ein Antrag auf Umnutzung zu Wohnzwecken für das denkmalgeschützte Gebäude wurden seitens des Fürstentums trotz wiederholter Aufforderung nicht gestellt, woraufhin das Bauamt den Bewohnern die Frist setzte, bis zum 15. Mai 2009 auszuziehen.[8]

Die Räumung und Zeit danach

Am 19. Mai 2009 wurde das Schloss Krampfer von der Polizei geräumt und versiegelt.[9]

Nach der Zwangsräumung wollten die Bewohner teilweise in Zelten weiter auf dem Fürstentumgelände wohnen, zogen dann aber in eine angemietete 40qm Wohnung in Krampfer um. Die NU-Era-Anhänger distanzierten sich in der Folge vom Fürstentum, um im naheliegenden Kleinow ihre Aktivitäten unter dem Namen Areal:Löwenzahn fortzusetzen.[10]. In Kleinow hatte zuvor die NPD vergeblich versucht, ein Gelände für eigene Aktivitäten zu erwerben, was jedoch durch den Widerstand der Gemeinde verhindert werden konnte.

Von April bis Anfang Mai herrschte eine Art Nachrichtensperre. Fast immer hatte sich zuvor nämlich herausgestellt, dass sich Angaben aus dem Fürstentum mit anderen Angaben aus den eigenen Kreisen widersprachen oder nicht mit nachprüfbaren Quellen vereinbar waren. So wurden auch frei zugängliche Foren samt Beiträgen über Nacht gelöscht und Äußerungen des ansonsten mitteilungsfreudigen stellvertretenden Fürsten Jessie Marsson verstummten völlig. In dieser letzten Phase der Entwicklungen war zu beobachten, dass der selbsternannte Heidelberger freie Aufklärer Alexander Przibill (geb. 1960) als eine Art PR-Berater im Namen des Fürstentums agierte. Er wurde am 21. März 2009 zusammen mit Manuela Pfeifer, Thomas Patzlaff und Toni Haberschuss zum Volksrat des Fürstentums gewählt[11]. Przibill arbeitete früher bei der Dresdner Bank und wohnt in Jena. Er bezeichnet sich inzwischen als Berater für innere und äussere Konflikte. Als kosmisches Paar[12] betreiben Przibill und die esoterische Heilpraktikerin und Die Violetten-Aktivistin Sylvia Annett Bräuning eine Art Coaching- und Wirtschaftsheilungsunternehmen zur Selbstermächtigung (Self Empowerment) namens Neues Lebens Bewusstsein, das angeblich mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Quantenphysik mit dem Slogan wirbt: Erkenne: Jeder Mensch ist ein Unternehmer!. Przibill ist auch Anbieter einer Wundermatte namens „Revital“ des Erfinders Oleg Lohnes (Energie mit Spitzen-Wirkung). Przibill hat sich inzwischen in einer E-Mail an EsoWatch vom gescheiterten Fürstentum Germania distanziert.

Am 2. Juni 2009 trat Manuela Pfeifer als Volksrat zurück und hat sich vom Fürstentum Germania distanziert.[13] Auch Thomas Patzlaff ist nicht mehr als Volksrat tätig, wie er in einer Rundmail vom 10. Juni 2009 schreibt.[14] Er war enttäuscht vom mangelhaften Engagement des „Volkes“ von Germania und fühlte sich von den „Initiatoren“ (damit meint er wohl Jessie Marsson und Sebastian Mayer) betrogen: „Es sei zugestanden, daß hier natürlich keine Experten an den Start gegangen sind aber etwas mehr Vorbereitung und Planung wurde von mir schon erwartet. Dieses Manko immer wieder mit „geheimen“ Trumpfkarten im Ärmel zu rechtfertigen und die aktiven Menschen über Monate im Ungewissen zu lassen, ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann durchaus als Täuschung oder Betrug gewertet werden.“

Derweil werden immer neue Gründe gesucht, warum der ursprüngliche Jessie nicht mehr in FG-Aktivitäten zugegen ist. Nach einem Gerücht über Mordanschläge auf Jessie schreibt Jo Conrad nun: Jessie hat durch seine schwere Hirnhautentzündung sämtliche Sprachen verloren. Jessie Marsson gab zuletzt bekannt, das Schloß Krampfer wieder verkaufen zu wollen. Jedoch zu einem Mehrfachen des ursprünglichen Preises. Anfang Juni 2009 trat Jessie Marsson nach längerer Abwesenheit, in der er nach eigenen Angaben aus Geldmangel in Österreich und der Schweiz als Koch gearbeitet hat, wieder an die Öffentlichkeit.[15] In diesen Beiträgen erklärt er das Fürstentum Germania in Krampfer für beendet: „[…] und damit möchte ich die Sache was „Schloss Krampfer“ betrifft erstmal beenden.“

Die Schuld dafür weist er u.a. einem angeblichen „Bernd Gruber“ zu, den er dort zum ersten Mal erwähnt und der ihn u.a. beim Erwerb des Schlosses und bei angeblichen Fördergeldern betrogen haben soll. Ebenfalls ist seiner Ansicht nach das „Volk“ von Germania aufgrund mangelnden Engagements am Scheitern des Fürstentums Schuld. Im krassen Widerspruch zum eigenen Selbstverständnis als „basisdemokratischer Staat“ betrachtet er jetzt das Fürstentum und Schloss Krampfer als sein persönliches Eigentum, über das er unter Übergehung des „Volks“ frei verfügen kann und das jetzt als „Mahnmal“ gezielt dem Verfall überlassen werden soll.

Trotz des angeblichen Fehlens jeglicher finanzieller Mittel plant er, in Südamerika ein neues Grundstück zu erwerben und dort eine Exilregierung des Fürstentum Germania zu gründen. Ob er dort ein für seine Zwecke besser geeignetes „Volk“ findet, ist fraglich. Zwischenzeitlich wurde Marsson auf einer Internetseite als „Atomphysiker“ bezeichnet, der in einem afrikanischen Staat mittels einer Freie Energie-Anlage eine „Plantage“ mit kostenfreiem Strom versorge.

Im April 2010 wurde über die Webseite der verbliebenen Fürstentumanhänger ein „Erlass“ der „Fürstenverwaltung“ bekannt. Darin wird ein neuer „Volksrat“ bekannt gegeben. Des weiteren gebe es nun mit Beat Frischknecht einen „Sonderbeauftragten für den Zivilschutz“. Auch tauchte der Chemtrail-Anhänger Peter Platte als „Sonderbeauftragter für den Staatsschutz“ darin auf. Als Kontaktadresse der „Fürstenverwaltung“ wurde im Erlass ein Verein zur Förderung zensurfreier Medien genannt, der jedoch bereits zuvor als Spendenempfänger des Jo-Conrad-Projekts Bewusst.TV bekannt war. Laut Conrad wolle der Spendenempfänger jedoch völlig im Hintergrund bleiben.[16]. Vorsitzender des Vereins ist der Schweizer Beat Frischknecht.

Rezeption und Medienecho

Außerhalb der Szene fand das Fürstentum Germania Interesse beim rbb-Brandenburg, dem rbb-Rundfunksender Antenne Brandenburg, Spiegel-TV, der Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel (Berlin), der tageszeitung (taz) und zwei Lokalzeitungen. Das Medienecho wurde nach der sogenannten Gründung des Fürstentums zunehmend negativer, da mehr Fakten zur Motivation der Beteiligten und über im Hintergrund agierende Personen sichtbar wurden. Ein Beitrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg vom 3. März 2009 wurde vom rbb folgendermaßen angekündigt: Sekte will eigenes „Reich“ gründen. Eine dubiose Polit-Sekte alarmiert die Gemeinde Plattenburg in der Prignitz: Am vergangenen Wochenende war ein gutes Dutzend selbsternannter „Reichsbürger“ im dortigen Schloss Krampfer eingezogen, um ein „Fürstentum Germania“ zu gründen. Sekten-Experten bezeichnen die Gruppe als „Melange aus Antisemiten, Esoterik-Faschisten und Spinnern“. Die Dorfbewohner sind in großer Sorge, dass sich Krampfer zum Treffpunkt von „Reichsrittern“ aus dem ganzen Bundesgebiet entwickelt.. In der Sendung war von einer obskuren Gruppe und Sekte die Rede, die sich in Krampfer zusammengefunden habe und die auch Antisemiten und Esoterik-Faschisten umfasse.[17][18][19] Damit war auch explizit der Fürstentum-Ritter Jo Conrad gemeint. Derselbe forderte dann in den „Germania-News“ bei Jeet TV alle Unterstützer auf, GEZ-Beträge nicht mehr zu zahlen und ihren Fernseher abzumelden. Ebenfalls erwäge das Fürstentum juristische Schritte (Anzeige wegen Volksverhetzung). Zitat Jo Conrad: „[…] das kann dann wohl auch bis Den Haag gehen […][20] Am 5. März 2009 präsentierte Jo Conrad seinen Brief an die GEZ in Köln. In diesem Brief forderte er diese auf, seine Anmeldung rückgängig zu machen und ihn von den Gebühren zu befreien – eben wegen dieses rbb-Beitrags. Er forderte weitere Germania-Anhänger auf, sich diesem Beispiel anzuschließen.

Laut einem Forenbeitrag von Christoph Kastius vom 7. März 2009 soll der rbb Anzeige erstattet haben wegen Verdachts auf Rauschgiftbesitz im Krampfer Schloss.[21]

Auch die Lokalzeitung „Märkische Allgemeine“ widmete sich ausführlich dem Thema, wobei eine Leserin sich in den Kommentaren beschwerte, dass diesem „Quatsch“ überhaupt Platz geboten werde.[22] Die Zeitung fordert auch die Politik auf, den Einwohnern der Ortschaft Krampfer diesbezüglich den Rücken zu stärken.[23]

Thomas Gandow, der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche äußerte sich kritisch zu den Aktivitäten des Fürstentum Germania: Beim ‚Fürstentum‘ handelt sich um einen gefährlichen Verein, der genau wegen seiner ‚alternativen‘ und karnevalsartigen Tarnung zu leicht genommen wird. Genau dies ist mir auch erst passiert. In der Prignitz besteht die Gefahr, dass dort für Rechtsextreme und braune Esoterik eine ‚befreite Zone‘ entstehen könnte. Die Rede von einem „Kirchenstaat“ sei, so Gandow weiter, nicht angemessen – das „Fürstentum“ verfolge keine religiösen Ziele.[24]

Mit einer Erklärung zum Fürstentum Germania wandten sich die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Perleberg-Wittenberge am 9. März 2009 an die Öffentlichkeit. Sie stellten darin fest, dass der Begriff „Kirchenstaat“ die Gebiete in Mittelitalien (und in Südfrankreich) bezeichnet, die zwischen dem 8. Jahrhundert und 1859/70 der weltlichen Herrschaft der Päpste unterworfen waren beziehungsweise auf die sie einen Anspruch stellten. Die Bezeichnung eines „Fürstentum Germania“ in Krampfer mit dem Begriff „Kirchenstaat“ sei abwegig und zeige, dass der Begriff hier falsch verwendet werde. Außerdem erteilten sie dem Wunsch der Besitzer des Schlosses, auch die dortige Kirche zu kaufen, „eine klare Absage!“, erklärt die Synode. Wörtlich heißt es: „Wir fordern Aufklärung von den staatlichen Behörden über das ’Fürstentum Germania’“.[25][26]

Ein Artikel bei der deutschsprachigen Wikipedia wurde nach wenigen Minuten der Existenz schnellgelöscht. Begründung dafür war die fehlende Relevanz.[27] In einer Diskussion zur Löschung war von weg damit, Karneval und nicht jeder Spinner ist relevant die Rede.[28]

Ein Klartext-Beitrag des RBB vom 25. März 2009 [17] legte Beziehungen zwischen Fürstentumaktivisten wie Jo Conrad oder Volker Köhne mit rechtsextremen und revanchistischen Aktivitäten offen.

Bei Yooco.de existierte einige Monate ein Forum zum Fürstentum Germania.[18] Dieses wurde im April 2009 ohne Begründung abgeschaltet und alle Beiträge wurden gelöscht. Allerdings gibt es mehrere Foren zum Fürstentum, die meisten sind nicht stark frequentiert oder gar verwaist. In einem „offiziellen“ Forum muss man seinen echten Namen angeben, um freigeschaltet werden zu können. Alle Diskussionen dieses Forums sind nicht öffentlich.

Fürstentum Germania

Im Eigenverständnis sei das sogenannte Fürstentum Germania der erste souveräne Staat auf deutschem Gebiet seit dem ersten Weltkrieg. Weiter glauben die staatsrechtlich wirren Fürstentümler daran, dass der eigene Kirchenstaat Teilgebiet und Mitgliedsstaat des ehemaligen Kaiserreiches sei, das durch die Gründung des Fürstentums Germania wieder handlungsfähig geworden sei. Somit bekämen die Unterzeichner der Beitrittserklärung auch die virtuelle Staatsangehörigkeit des ehemaligen Deutschen Reiches.

Wirksame Gremien von Germania sollen der Volksrat (vormals Bürgerrat, dann Volksrath) und die Ritter der Menschenrechte sein. Der Volksrat versteht sich als Vertreterinstanz von sogenannten Wahlbezirken. Die Ritter der Menschenrechte seien eine Organisation, die bei Streitigkeiten zwischen den Räten und dem eigenen Germania-Volk angerufen werde und Verwaltungsaufgaben der Fürstenverwaltung übernehme.

Aus dem Kreis der Germania Fürstentümler wird der Eindruck erweckt, es gäbe bereits eine internationale Anerkennung des Mikrolandes durch mindestens drei Staaten, die allerdings verschämt nicht genannt werden. Laut Verschwörungstheoretiker Jo Conrad (Zitat 18. März 2009: Hier passiert etwas Großes) habe Russland bereits signalisiert, das Fürstentum Germania anzuerkennen.[29] Ein gewisser Harald habe direkten Zugang zu Wladimir Putin. Auch wurde schwammig verlautbart: Da das Schloss als Lehensgrund in der ehemals sowjetischen Besatzungszone steht, wurde bereits Kontakt zur russischen Regierung aufgenommen. Die Verfassung von Germania wurde dort vorab geprüft. Bestimmte Änderungen der Verfassung haben mit der Akzeptanz der Russen zu tun.

Denkbar ist, dass versucht werden wird, über eigene Ausweispapiere in bestimmten Dritte-Welt-Ländern Einreiseversuche zu machen. Falls diese erfolgreich verlaufen, kann dies dann als Anerkennung gewertet werden. Die sogenannten blauen Pässe der privaten Firma WSA sind in der Vergangenheit tatsächlich in einigen wenigen afrikanischen Ländern von Zöllnern nicht beanstandet worden. Andererseits muss beachtet werden, dass in einigen afrikanischen Ländern korrupte Zöllner nicht selten sind.

Geplant ist auch, dass der sogenannte Kirchenstaat Germania von Personen, die auf dem dazugehörigen Gelände des alten Schlosses Krampfer in der Ortschaft Plattenburg wohnen sowie von Gewerbetreibenden Gebühren als sogenannte Steuern eintreibt und von Einwohnern umsonst geleistete Arbeiten erwartet. Die bis dato als niedrig einzustufenden Steuern von 1-10% sollen offenbar Investoren anziehen.

In einem Video aus dem Sommer 2008 des lnc-2010 findet sich eine erste Erwähnung des geplanten Fürstentums.[30]

Angeblich hat das Gebilde Germania die Staatsform eines Kirchenstaates. Allerdings meint der Begriff Kirchenstaat gar keine Staatsform, sondern ist lediglich die Bezeichnung für den staatlichen Vorläufer des heutigen Vatikanstaates. „Kirchenstaat“ ist genauso wenig eine Staatsform wie „Spanien“ oder „Norwegen“. Die Staatsform des historischen Kirchenstaates war die Wahlmonarchie mit dem Papst als Staatsoberhaupt. Der Kirchenstaat wurde 1870 von italienischen Truppen besetzt und annektiert. Erst 1929 erlangte ein kleiner Teil des Gebiets durch die Lateranverträge neue staatliche Souveränität als „Vatikanstaat“. Es ist daher sowohl unmöglich, sich auf eine Staatsform „Kirchenstaat“ zu berufen als auch auf die Legitimation durch einen seit fast 140 Jahren untergegangenen Staat.

Die Initiatoren glauben auch, dass dem gekauften Grundstück und der Staatskirche ein Lehensrecht zukomme (bzw. als sogenannte Zepterlehen-Kirche). Aus einem Video der Gründungsvorveranstaltung lässt sich folgern, dass die Fürstentümler davon ausgehen, dass heute nur noch die katholische Kirche das Lehnsrecht „ausrufen“ könne und zwar aufgrund „eines Gesetzes von 650“. Dass es Lehen in Deutschland nicht mehr gibt, scheint beim „Fürstentum“ niemanden zu stören. Wer sollte also im Fall des Fürstentums Germania der Lehensgeber sein? Der Markgraf und Kurfürst von Brandenburg? Die Ämter der Kurfürsten endeten 1806 mit der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches, als Franz II. die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reichs niederlegte. Bliebe nur der Papst. Doch der hat keinerlei Befugnisse, über fremdes Grundeigentum in der Bundesrepublik Deutschland zu verfügen. Ergänzt werden die Falschinformationen zum nicht mehr existenten Lehensrecht durch übliche KRR-Reichsmärchen, insbesondere dem vom angeblichen Erlöschen der Bundesrepublik Deutschland durch Streichung des Art. 23 GG a.F. Des weiteren zeigten Marsson/Büntert auch erhebliche Schwächen bei der staatsrechtlich so grundlegenden Drei-Elemente-Lehre. Wie so viele andere „Reichsideologen“ auch sprach er davon, für eine Staatsgründung bedürfe es eines Staatsgebiets, eines Staatsvolks und einer Verfassung. Dies ist schlichtweg falsch, da auf den staatsrechtlich relevanten Begriff der Staatsgewalt[31] nicht eingegangen wird.

Geplant ist auch die Einführung einer eigenen Währung namens Dank-Mark (DM), die an den Dank der Firma Joytopia erinnert. Analog zum Fürstentum Germania ist in der Joytopia-Utopie auch von einer möglichen Staatsgründung die Rede.

Kommerzielle Aktivitäten

Seit der Gründung des sogenannten Fürstentums Mitte Februar 2009 sind verschiedene kommerzielle Aktiviäten deutlicher zur Vorschein gekommen. Ein Digitalkünstler, Staubsaugervertreter (Marke Vorwerk) und MLM-Onlinehändler namens Andreas Rohlfs (alias SolarisRA)[32] versuchte, eigene Esoterik-Produkte sowie (1.400 bis 3.000 Euro teure) Lautsprecher über seine Aktivitäten in der Germanien-Szene zu verkaufen. Dazu wurde auf einer Webseite ein eBay-ähnlicher Fürstentum-Markt angelegt. Die Rohlfs-Produkte erwiesen sich jedoch als Ladenhüter und der Online-Shop wurde wieder geschlossen – wohl auch, weil es sich um keine durch das Volk legitimierte Aktion handelte, genauso wenig wie die Rohlfs-Staatsbank des Fürstentums. Die diversen CDs und Lautsprecher waren in DM ausgepreist, zum Umtauschkurs 1:1, mit Hinweis auf mögliche Schwankungen des Umtauschkurses. Dieselbe Person bewirbt auch ein eigenes kostenpflichtiges Online-Spiel namens Bank des Universums (mit FÜLLE SPIEL, GELD PANIK SPIEL und SCHENKEN SPIEL), bei dem es sich um Positiv Denken-Inhalte analog zu The Secret nach Rhonda Byrne bzw. Wünsche an das Universum von Bärbel Mohr handelt.[33] Das The Secret-Konzept ist im Zusammenhang mit der New Thought-Richtung der Christlichen Wissenschaft zu sehen. Es zeigt sich eine weitgehende Kongruenz zu den religiösen Lehrinhalten dieser Sekte. Bei der angesprochenen Staatsbank könne jedoch kein Geld eingezahlt werden, sondern nur Geld in Form von wertlosen Zertifikaten (sogenannte Schecks ausgestellt in Freudo) bestellt werden. Dazu müsse der Spieler 2,20 Euro in Euro-Devisen an den Bankbetreiber Rohlfs zahlen und Angaben zur Person und Anschrift machen. Danach erhält er ein auf seinen Namen ausgestelltes Papier (Scheck), das im zweiten Teil des Spiels beim Universum eingelöst werden könne, da laut Rohlfs das Grundkapital dieser Bank aus einer allerdings unbekannt gebliebenen unerschöpflichen Fülle des Universums bestehe und sozusagen zum eigenen Vorteil und dem des Betreibers angezapft werden könne. Als eintretende Vorteile werden genannt: unerwartete Gewinne, möglicher Preisnachlass beim Kauf eines Produkts, überraschende Erbschaften, Steuerrückzahlungen usw. Wer sich die 2,20 Euro nicht leisten kann, könne auch den Internet-Bankautomaten Manifesto-MAT benutzen. Die von den Spielern an die Webseite geäußerten Wünsche sollen dann nach sieben Tagen eintreffen. Neben den Vorteilen der anfallenden Adressensammlung sind auch diverse Werbeeinahmen der Norisbank, Comdirectbank, Amazon und einer Firma, die Dauermagnete (Supermagnete für Freie Energie) herstellt, zu erwarten. Nachdem Andreas Rohlfs am 15. März 2009 sein Germania-Forum im Alleingang als offizielle Wahlplattform des Fürstentums Germania ausgerufen hat,[34] haben sich die Hintermänner Germanias von ihm und seinen Aktivitäten distanziert.[35] Rohlfs hat sich mittlerweile aus Germania zurückgezogen und seine diesbezüglichen Aktivitäten eingestellt.

Als Finanzexperte trat am 14. Februar 2009 auch ein gewisser Erwin Kiefer in Erscheinung und bewarb das Joytopia-Projekt. Sein Name taucht u.a. im Impressum des Internetauftritts einer „MZE Future LiveConcept Ltd.“ (MZE – private equity associates) auf. Bei der im Impressum als Hauptsitz angegebenen Adresse handelt es sich um die einer Firma zur Gründung von Briefkastenfirmen, die ihre Adresse Gründern zur Verfügung stellt. Angeboten werden kostenpflichtige Informationsangebote (näheres siehe bei KRR-FAQ). Aus einem Blog-Eintrag vom Oktober 2006 geht hervor, dass Erwin Kiefer („Initiator MZE“) einen Vortrag auf Grundlage des Buches eines gewissen fundamental-christlichen Sektengründers namens Karl Pilsl halten sollte. Beziehungen existieren auch zu einem Scientology-Mitglied namens Erwin Annau. Geschäftsaktivitäten finden in Vaduz/Liechtenstein statt.

Hymne

Die Hymne des Fürstentums besteht zur Zeit noch aus einem instrumentalem Folklore-Stück aus der Feder von Jo Conrad. Das Dudelsack-dominierte Werk wird fast immer zum Abschluss der „Germania News“ bei JeetTV gesendet. Allerdings soll das Werk nicht instrumentell bleiben. User des Germania-Forums suchen nach einem Text für die Hymne.[36]

Hintermänner und Hinterfrauen

Hauptakteur ist vor allem ein undurchsichtiger, angeblicher Byron Michael Jessie Marsson-Dumanch (alias Frank Büntert, Jessie Dumanch, Jesse Dumanch, Michael Jessie (Reichs)freiherr von Pallandt[37], Michael Hitzler, Julian Dumanch und so weiter). Mit dabei ist der Verbreiter von Verschwörungstheorien Jo Conrad, der als Moderator für das Fürstentum auftrat und sich darum bemühte, in seinem eigenen Forum Kritik zurückzuweisen. Während eines seiner Internetauftritte zu Gunsten des Fürstentums brachte er auch wieder seine Baphomet-Verschwörung ins Spiel. Conrad steuerte auch eine Art Nationalhymne zum Projekt bei. Zu Jo Conrad schreibt das „Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung“ im Januar 2010: ..Im „Fürstentum“ übernahm er die Rolle des sich seriös gebenden Mediensprechers und agierte darüber hinaus als Moderator, Ideengeber und Netzwerker integrierend und mitunter auch korrigierend. Conrad äußert sich im Laufe der kurzen „Fürstentum“-Geschichte nur vorsichtig antisemitisch und vermied eindeutige Aussagen mit dem Hinweis, nicht zur Rechenschaft gezogen werden zu wollen. Auch er umgab sich mit der Aura des Verfolgten, der gerne die ganze Wahrheit sagen würde, wenn er denn könnte.. [38]

Nicht fehlen durfte auch der Chemtrailaktivist Peter Platte, der mit gefälschten Bildern zu angeblichen Chemtrailbombern auf sich aufmerksam machte und später durch „Fürstenerlass“ zum „Sonderbeauftragten für den Staatsschutz“ des Fürstentums Germania ernannt wurde. Anfänglich wollte auch der KRRler Erhard Lorenz (Volks-Bundesrath und Provider von Jo Conrad) bei dem Projekt mitmischen. Die Staatsgründung des Fürstentums Germania wäre allerdings auf dem von Lorenz selbst auf obskure Weise beanspruchten Staatsboden eines Reichsgebiet des Deutschen Reichs und dem Staatsgebiet des Bundesstaates Preußen erfolgt. Und dies hätte sein eigener Volksrath nicht erlaubt. Lorenz will auch herausgefunden haben, dass die Fürstentum-Gründung gegen die Haager Landkriegsordnung verstoße sowie gegen die Verfassung aus dem Jahr 1871 und die Staatsverfassung von Preußen. Dies wird auf einer eigens dafür geschaffenen Anti-Fürstentum Germania-Webseite verbreitet. Lächerlich drohend bläst sich Lorenz auf: Der Volks-Bunderath stellt hier eindeutig und unmissverständlich klar, dass für die Errichtung eines Fürstentums auf dem Reichsgebiet des Deutschen Reichs und dem Staatsgebiet des Bundesstaates Preußen, keine Zustimmung erteilt wurde. Somit läuft die Aktion in der persönlichen Haftung der Personen die sich über die immer noch geltenden Besatzungsgesetze hinwegsetzen und gegen die Haager Landkriegsordnung verstoßen. Ebenso verstoßen sie gegen die immer noch geltende Verfassung aus dem Jahr 1871 und die Staatsverfassung von Preußen. Was das im Einzelnen bedeutet ist jedem Mitwirkenden über 18 Jahre sicherlich klar. Auf einer Webseite des Fürstentums[39] (wohl die erste Version), befand sich bis vor kurzem noch eine Bitte an Ehrhard Lorenz […] die Streitigkeiten doch beizulegen, um gemeinsam an der Verwirklichung […] zu arbeiten. Ähnliche Bedrohungen aus der KRR-Szene wurden in der Vergangenheit bereits bekannt. Da war dann von Hochverratsprozessen vor imaginären Reichsgerichten die Rede.

Einer der Fürstentum-Aktivisten ist ein Geistheiler namens Toni Haberschuss aus Bad Saarow, der über das Internet energetische Badewannen verkauft. Haberschuss behauptete, eine Organisation namens Autarkes Leben gegründet zu haben, aus der die meisten Fürstentümler stammen sollen. Er wurde am 21. März 2009 zusammen mit Alexander Przibill, Manuela Pfeifer und Thomas Patzlaff zum Volksrat des Fürstentums gewählt[40]. Er ist allerdings am 20. Mai 2009 wieder zurückgetreten, zeitgleich mit der Räumung von Schloss Krampfer. Als Grund gibt er Differenzen über die „Staatsführung“ mit Pallandt, Marsson und Sebastian Mayer an: Mit solchen Personen kann und will ich nicht zusammen arbeiten. Mir kommt es so vor, dass einige Personen gern im Sandkasten spielen und der Volksrat Eimerchen und Förmchen beschaffen soll.[41]

Aber auch der Zentralrat Souveräner Bürger einer Claudia Aumüller-Karger, die sich ebenfalls als eine der wenigen relevanten Frauen für das männerlastige Fürstentumprojekt stark machte, will da nicht nachstehen. So wird Gegnern im Internet unmissverständlich im Namen des deutschen Volkes gedroht: Von jeher wurde das Deutsche Volk unterdrückt, gejagt und verunglimpft aufgrund seiner Gesinnung nach Frieden, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrenhaftigkeit, Respekt und Liebe zur Schöpfung, und Loyalität gegenüber anderen Völkern. Der deutsche Geist sollte vom Erdboden getilgt werden, von denen, deren Absicht es ist, friedliebende Völker, eigennützig zu unterdrücken und auszubeuten. […] Aufgrund dieser Umstände sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegenüber Angehörigen der BRD, die keinen Widerspruch leisten und so, zumeist ohne ihr Wissen sich der Fremdherrschaft unterstellt haben, im In- und Ausland keine Straftat […].[42]

Unterstützung fanden die Fürstentümler auch in Jeet (Roberto Liuzzi), der den technisch desaströsen Esoterik-Internetsender Jeet TV betreibt. Allerdings gab es Gerüchte, dass Liuzzi dies vor allem wegen finanzieller Problemen mitmacht und geradezu händeringend nach Investoren und Unterstützern sucht. Luizzi betreibt 20 Kanäle auf der Internet-Streaming-Plattform „mogulus“ und nutzt dabei einen Premiumstatus, der bei 20 Kanälen erheblich viel Geld erfordert. Liuzzi erwähnte in einer Sendung kurz, dass er wohl bald aus Zorneding ausziehen müsse.
Am 10. April 2009 wurde bekannt, dass es keine weiteren „Germania News“ bei Jeet.TV geben würde. Liuzzi sprach in einer kleinen Sendung davon, dass man sich im Einverständnis beider Seiten dazu entschieden habe.[43] Videoerklärung von Liuzzi.

Als eine Art Conferencier trat der Architekt und Unternehmer Volker Köhne bei einer Germania-Veranstaltung im Februar 2009 auf und bewarb dort ungestört das pseudomedizinische Konzept der Germanischen Neuen Medizin (GNM) des flüchtigen ehemaligen Arztes und bekannten Antisemiten Ryke Geerd Hamer. Der in Celle wohnende Köhne ist dortiger Stammtischleiter des Neue Impulse Treffs.

Auf einer Schloss-Veranstaltung am 28. Februar 2009 trat ein Lichtmensch und Reichspräsident einer provisorischen Regierung der Nationalen Einheit des Deutschen Reiches namens Peter Lindt [19] auf, um vor der Zuhörerschaft einen Vortrag über die angeblich ungeklärte[n] Grenzen der BRD zu halten und auf die Grenzen von 1937 hinzuweisen. Lindt profilierte sich in der Vergangenheit auch als Chemtrailexperte und stellte Verschwörungstheorien zur roten Farbe von Pässen in Europa auf. Die Farbe rot signalisiere automatisch, dass ein solcher Pass einem nicht souveränen Staat zuzuordnen sei. In den deutschen Gebieten Polens sei beispielsweise der Reisepass ebenfalls rot, während er im übrigen Polen angeblich blau sei. Im Anschluss an seinen Vortrag wurde auf der gleichen Veranstaltung das Video Das Wunder in der Zelle des islamischen Kreationisten und Holocaustleugners Harun Yahya (eigentlich Adnan Oktar) gezeigt, in dem das pseudowissenschaftlich-religiöse Konstrukt des Intelligent Design gepredigt wird. Das Video wird in Deutschland insbesondere von islamischen Gemeinden gratis im Internet verbreitet.

Auf den Internetseiten des Vereins lnc-2010 des anfänglich an Germania interessierten Uwe Behnken sind inzwischen alle Hinweise auf das Fürstentum gelöscht worden.

Weiterer Aktivist in Sachen Germania ist der mehrfach vorbestrafte Reichsdeutsche Christoph Kastius. Näheres zu Kastius siehe im Abschnitt „Geschichtsrevisionismus“ weiter unten sowie in seinem Artikel.

Der Fürst

Als sogenanntes Staatsoberhaupt und Bürger-King (Wortwahl Märkische Allgemeine vom 21. Februar 2009[44]) fungiert seit dem 15. Februar 2009 ein Augsburger Taxifahrer[45] namens Michael Freiherr von Pallandt, der in Verbindung zur Familie Büntert steht und Bruder des Inhabers der Domain freiherrvonpallandt.de, Hans Freiherr von Pallandt, ist. Wie sein Bruder Hans (und ein weiterer Bruder) wurde er adoptiert, um den Namen von Pallandt tragen zu können.

Laut Verfassung soll das Staatsoberhaupt zugleich ein erbmonarchischer Fürst von Germania sein und weiter heißt es in der Verfassung:

[…] der erste Fürst von Germania ist der Gründer des Fürstentums, Michael Freiherr von Pallandt. Der Fürst ernennt und entlässt seine Stellvertreter selbst […] Diesen Titel [Fürst] behält er bis zu seinem Ableben oder seinem freiwilligen Rücktritt […]

Als sich Blogger auf einer Webseite im Internet[46] über den geplanten großspurigen Klein-Kirchenstaat lustig machten, verbat sich der Inhaber der Domain http://www.freiherrvonpallandt.de Hans (genannt Floris) von Pallandt, angeblicher Graf von Culemborg, jedoch jegliche zusammenhängende Nennung seines Namens und Webauftritts mit dem des Fürstentums Germania: […] hiermit wollen wir klar und deutlich erklären, dass unsere Webseite http://www.freiherrvonpallandt.de absolut NICHTS mit dem Fürstentum Germania zu tun hat. Der Link zu unserer Homepage ist schlichtweg kriminell. Eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen geistig befreit, behalten wir uns vor. Gräfliche Administration, Reichsfreiherr von Pallandt.[47] Weiter liess die gräfliche Administration verlauten: […] Sie sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass meine Familie mit dieser Seite, Fürstentum Germania nichts zu tun hat. Wir werden künftig alle Hebel in Bewegung setzen, um dieses Trauerspiel zu beenden. Gräfliche Administration, Reichsfreiherr von Pallandt […]

Hans (Floris) von Pallandt, Graf von Culemborg teilte zudem der Zeitung Märkische Allgemeine mit, dass ihm Michael Freiherr von Pallandt (also sein Bruder) nicht bekannt sei und dass er nicht sagen könne, ob der gemeinte Pallandt echt sei.[48]. Auf der Webseite freiherrvonpallandt.de fand sich jedoch ein älteres Bild seines Bruders Michael (Bildname: michael3.jpg siehe rechts). Dieses wurde nach Veröffentlichung dieses Esowatch-Artikels entfernt.

Zu einem Michael Freiherr von Pallandt existiert ein Eintrag im Augsburger Telephonbuch.[49]

Weitere Informationen zur Familie von Pallandt, siehe Wikipedia.

Während eines Vortrages zur beabsichtigten Gründung des Fürstentum Germania bezog sich der Fürstentumsprecher Jessie Marsson auf den Namen Pallandt und behauptete fälschlich: Aufgrund dessen können wir 100%ig beweisen, daß die Pallandts, die Freiherren von Pallandt, das Familiengesetzbuch für den Kaiser geschrieben haben, welches heute noch gültig ist. Jeder deutsche Richter […] hat einen Pallandt bei sich herumstehen. Und diese Tatsache können Sie nicht leugnen. Und Gott sei Dank haben wir den Freiherrn von Pallandt gefunden, der sich bereit erklärt hat, hier erstmal die Schirmherrschaft zu übernehmen […].[50] In der Tat gibt es einen Standardkommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, den Palandt (mit einem l). Dieser erschien jedoch erstmals im Jahr 1938, also lange nach Abdankung des letzten deutschen Kaisers 1918. Laut Wikipedia vollzog sich die Gründungsgeschichte des Palandt in der Zeit der NS-Diktatur „auf staatliche Weisung“. Erster Herausgeber des Palandt war Gustav Wilke, der jedoch vor Erscheinen der ersten Auflage verstarb. Zum „Palandt“ selbst steuerte Otto Palandt im übrigen lediglich das Vorwort und die Einleitung bei, die seine nationalsozialistische Einstellung dokumentiert. (Quelle: Wikipedia[51]).

Stellvertretender Fürst Jessie Marsson-Dumanch

Einer der Hauptaktivisten des Fürstentums Germania ist als stellvertretender Fürst ein angeblicher Jessie Marsson, der im Internet und in der Öffentlichkeit unter einer Vielzahl von Namen diverse Hinweise auf die eigene Person gab, die sich häufig völlig widersprachen. Auf diese Weise brachte er selbst die leichtgläubigsten Fürstentumanhänger nach einigen Monaten dazu, an seinen Behauptungen zu zweifeln. So verbreitete der angebliche Marsson, möglicherweise im Jahre 1975 als ein Frank Büntert geboren zu sein. Andernorts behauptete er auch, 1979 oder 1981 geboren zu sein. In einem Worldpassport, der als Fantasiepass bei einer amerikanischen Firma (WSA) zu kaufen ist, wird das Geburtsdatum 26. Juni 1980 mit Geburtsort Maracaibo (Venezuela) angegeben (siehe Bild rechts). In einem Eintrag einer als Director der G.N.S. auf seinen Namen als Jessie Michael Freiherr von Pallandt in England registrierten limited (German News Service) ist er als venezuelanischer Staatsbürger eingetragen mit Geburtsdatum 26. Juni 1980, als secretary fungiert eine Oxygon emotions design ltd (siehe Bilder links). Eine Firma namens Oxygon spielt auch im Zusammenhang mit dem Verkauf getragener Unterwäsche eines seiner Pseudonyme Jessie Dumanch ein Rolle (siehe unten). Im Forum der Fürstentumanhänger hinterließ Jessie Marsson auch einen so genannten Profileintrag über sich. Dort nennt er seinen Namen als Byron Michael Jessie Marrson mit Geburtsdatum 26. Juni 1981 und Wohnort Schliersee und macht sich somit ein Jahr jünger als in seinem WSA-Pass (Bild rechts). In einem inzwischen gelöschten Webshop bei 8ung.at wird Marsson hingegen als staatenlos bezeichnet (Bild links). Am 3. März 2009 verlautbarte er in einem Interview[52], mit einem Frank Büntert die Identität getauscht zu haben. Beruflich sei er als Betreiber eines Catering-Betriebes aktiv.[53]. Schliesslich sei er jedoch zum Verkauf des Betriebes gezwungen gewesen und habe zuletzt als angestellter Koch gearbeitet.[54] In seiner Jugend sei er von der Schlierseer Familie namens Büntert aufgenommen worden. Auf der sogenannten Gründungsveranstaltung des Fürstentums erklärte er, demnächst Freiherr von Pallandt zu heißen.[55] Marsson/Büntert soll von 1986 bis 1991 von BRD Polizisten, Politikern und anderen vermögenden BRD-Propagandisten sexuell missbraucht und mit 13 Jahren nackt aus einem fahrenden Auto geworfen worden sein. Er habe zwei Kugeln aus einem Mordversuch im Rücken gehabt, die er fortan an einer Kette um den Hals getragen habe. Seine Narben könnten, seinen Angaben zufolge, jedoch auch aus Motocross-Unfällen in seiner Jugend stammen, meinte Marsson/Büntert im Internet. Im Alter von 15 Jahren will er Anzeige bei der Polizei erstattet haben, die jedoch untätig gewesen sei. Dennoch seien ein Peiniger und er selbst verurteilt worden.[56] Später sei er selbst zu 900 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil er Polizisten beleidigt haben soll. So soll er laut eigener Auskunft gesagt haben: […] Bullen sind Kinderschänder […], was zu seiner zweiten Verurteilung geführt habe. Auch will er selbst einige hundert Kinder befreit und diese samt ihren Eltern in einem Haus beherbergt haben. Ein gewisser Captain Tom Marsson habe sich in der Kindheit um ihn gekümmert. In anderen Verlautbarungen im Internet heißt es dagegen, dass sein irdischer Name Byron Michael Jessie Marsson laute und er aus Irland stamme. Er und sein Zwillingsbruder seien Waisenkinder und hätten die Kindheit bei den mütterlichen Großeltern verbracht, wo er auch zu dem Namen Michael Jessie Reichsfreiherr zu Pallandt gelangt sei. Als irischer Jungdruide (Ich bin ein Jungdruide, von keinem irdischen Menschen geprüft. Da der Schlüssel zu Allem die bedingungslose Liebe zur Schöpfung ist […]) habe er auch Kenntnisse über Heilkräuter erlangt. Daher betreibt Marsson/Büntert im Internet auch einen in England als ltd registrierten Webshop Nostradamus II, der Produkte der MLM Avilion anbietet und der von Jo Conrad beworben wurde (siehe Bild links, allerdings mit falscher Verlinkungsadresse). Im Gästebuch des Shops findet sich wenig überraschend ein Eintrag einer Sylvia Stolz (Anwältin von Horst Mahler), welcher, wenn der Eintrag echt ist, die Nähe zum rechtsextremen Umfeld unterstreicht. Weitere widersprüchliche bzw. ganz offensichtlich irreführende Angaben zur Marsson-Biographie finden sich hier: [20].

Im Internet outet sich Marsson/Büntert als Anhänger verschiedener absurder Verschwörungstheorien. So werde staatlicherseits ein Völkermord durch Chemtrail an der eigenen Bevölkerung verübt. Euro-Münzen und moderne Pässe mit RFID-Chip seien dazu geschaffen worden, die eigene Bevölkerung zu schädigen. Auch würden Menschen durch eine wetterbeeinflussende HAARP-Technik beeinflusst und Kinder (Clon-Kinder) gezielt durch Regierungen zu Mördern ausgebildet. Er ist auch Anhänger der absonderlichen Milchlüge-Verschwörung. Denn Milch sei eigentlich für den Menschen schädlich und führe zu Osteoporose. Auch verbreitet Marsson/Büntert als Impfgegner die Lüge, dass es in Deutschland einen Impfzwang mit Verchipung gäbe. In Deutschland kann jedoch niemand dazu gezwungen werden, gegen seinen Willen geimpft zu werden. Dass beim Impfen RFID-Chips verimpft würden, ist eine bekannte Verschwörungstheorie. Bei einem „Chiemsee Sommerfest 2008“ stellte Marsson auch merkwürdige Mutmaßungen über AIDS an, nach seinen Worten eine „Pilzerkrankung, deswegen ansteckend und eigentlich nicht tödlich“. Er wisse von einer in Australien wachsenden Pflanze, mit der man „defintiv AIDS heilen kann“. Des weiteren sei das Fürstentum Germania im Besitz von Informationen, wie Automobile nur mit Wasser betrieben werden könnten. Weitere Daten seien bereits bei Emule hochgeladen worden.[57] Im März 2009 erstaunte er Zuhörer, als er öffentlich und ernsthaft behauptete, dass es erwiesen sei, dass Hummeln aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich nicht fliegen könnten, ohne dabei zu bemerken, auf einen mittlerweile 80 Jahre alten Studentenwitz zum Hummel-Paradoxon hereingefallen zu sein. Marsson/Büntert verbreitet auch das Gerücht, er habe sich am 17. Januar 2008 in einem Cafe irgendwo in Europa mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi getroffen. Marsson/Büntert sei in Wirklichkeit ein Clon-Kind aus einem amerikanischen Labor. Durch gentechnische Eingriffe sei es gelungen, die Gene von allen Kaiserlinien, die es jemals auf Erden gegeben haben soll, in sein Genom zu integrieren. Der Zweck soll darin gelegen haben, dass eine Kirche (offenbar die katholische Kirche) ihre alte Macht wieder herstellen wollte, indem sie aus einem von sechs auserwählten Kindern den deutschen Kaiser römischer Nationen aufs Neue entstehen lassen wolle. Später habe er als Bodyguard für eine Bilderberger-Gruppe gearbeitet.

In England ist eine Firma namens Buentert & Marsson, Smith, Smith & Co. Ltd. registriert.[58] Die Firma wird von Marsson/Büntert als Privatdetektei angegeben. Ein gewisser Marsson dieser Firma agiert im Internet als angeblicher lawyer. Die englische Lawsociety, bei der alle Anwälte (Barristers und Solicitors) in England und Wales Mitglied sein müssen, führt eine solche Kanzlei jedoch nicht auf, wie eine Recherche 2009 ergab. Die besagte Firma wird in deutschen rechtsgerichteten und KRR-Kreisen herumgereicht, da sie im Juli 2008 ein juristisch lächerliches und naiv formuliertes, aber wohl nur auf Propaganda abzielendes Pamphlet im Internet veröffentlichte. Darin wurde behauptet, dass sämtliche Richter und Gerichte in Deutschland ohne gültige Rechtsordnung handelten. Ein Rechtsklick auf der Seite Simondumanch öffnet einen Requester, der eine Firma Büntert, Marsson, Smith, Smith & Co Ltd. als Inhaber des Copyrights des dort veröffentlichten Buches angibt. Diese Firma hat nur einen Inhaber sowie einen Teilhaber, das vermutliche Ehepaar Sybille und Kajetan Schmid aus Schliersee (Bayern). Diese Firma trat bisher im Internet nur einmal in Erscheinung, und zwar auf den Seiten des Rechtsanwalts Lutz Schäfer. Dieser hat eine E-Mail der Ltd. veröffentlicht,[59], die sich im Kern um eine Anklage gegen diverse Richter des LG Freiburg dreht (siehe oben). Die ebenfalls im Netz ermittelbare und 2003 gegründete Vorgängerfirma Buentert & Marsson Ltd. ist bereits 2005 aufgelöst worden. Sybille und Kajetan Schmid betreiben auch eine Firma namens Weltorgonliga limited in London, die einen Webshop gleichen Namens betreibt [21], der unter Berufung auf die Chemtrailhypothese sogenannte Chembuster und Holy Handgrenades vertreibt. Derartige Gegenstände sind in Kreisen von Verschwörungstheorieanhängern und der Anti-NWO-Szene populär (siehe auch Georg Ritschl). Bezüge bestehen dabei zu Wilhelm Reich und seiner Orgon-Idee.

Jessie Marsson gab auch an, an ein black barretts NATO security corps versetzt worden zu sein, wie er sich ausdrückte. Dabei handelt es sich jedoch um eine inzwischen stillgelegte Briefkastenfirma aus London,[60], die vom bayerischen Schliersee aus geführt wurde. Unklar bleibt, was barrett bedeuten soll. Die im Deutschen bekannte militärische Kopfbedeckung Barrett heißt im Englischen nämlich beret. Demzufolge müsste es sich um black berets handeln. Nach seiner Versetzung zu dieser Londoner Limited sei er bei allen NATO-Sitzungen dabei gewesen, meinte Marsson. Ende Mai und Anfang Juni 2009 versuchte Jessie Marsson in zwei Videointerviews (einmal mit Jo Conrad, einmal bei Jeet TV), die Widersprüche in seinen bis dahin bekannten Äußerungen zu entwirren, verwickelte sich jedoch nur in noch weitere haarsträubende Widersprüche und stellte dabei neue Versionen seiner Biographie vor. So wollte er 1997 (etwa im Alter von 17 oder 18 Jahren) im Auftrage der US-Firma Blackwater (heute Xe) als black-barret-Söldner im Irak gewesen sein. Die Firma Blackwater entstand jedoch erst im Jahre 1997 und erste Einsätze im Irak sind erst ab 2002 dokumentiert.

Am 31. Mai 2006 trat Marsson/Büntert als Rechtsbeistand eines Uwe Bradler auf, als sich dieser vor der 8. Strafkammer des Landgerichts Magdeburg in der Berufung erneut wegen Besitzes kinderpornographischer Schriften und Volksverhetzung verantworten musste. Einem Prozessbeobachter fiel auf, dass der Rechtsbeistand statt in der Robe in einem verschmutzten Trenchcoat erschien. Während der Verhandlung versuchte Marsson/Büntert, den ehemaligen Spiegel-Redakteur Fritjof Meyer als vermeintlichen Kronzeugen zur Leugnung des Holocaust heranzuziehen. Marsson/Büntert musste vom Gericht ermahnt werden, bestehende Forschungsergebnisse zum Holocaust nicht zugunsten von Zahlenspielchen um Holocaustopfer in Frage zu stellen.[61]

Im LNC2010 Forum[62] findet sich ein User namens Jessie Marsson Dumanch, Alter 27, Ort: Schliersee. Mehrere weitere Hinweise deuten jeweils auf eine gleiche Adresse in Schliersee (Oberbayern) als Wohnort von Marsson. In einer Zeugenaussage aus dem Jahre 2006 für seinen Freund Bradler nennt Marsson jedoch eine Adresse in Österreich. Eine von einem Jessie Marsson-Dumanch im Internet gezeigte Ausweis-Fotokopie ist wertlos, da es sich um einen der sogenannten blauen Pässe handelt, die als Fantasiepass von der US-amerikanischen Firma WSA (World Service Authority) an Weltbürger verkauft wird und nicht als legitimes Ausweisdokument betracht werden kann.[63] Diese Spaßpässe werden für 120 Euro auch über oder zusammen mit Marsson[64] vom Verein live Net Concept 2010 e.V. von Uwe Behnken als Passagentur verkauft. Der Verein warnt auf der dazugehörigen Webseite allerdings selbst vor dem Gebrauch dieser Pässe, da diese „noch nicht gelten“ würden, sich aber hervorragend zur spielerischen Legitimation in allen Bereichen eignen würden.[65] Zu den Kunden von Marsson und Behnken gehört auch die oben erwähnte Claudia Aumüller-Karger vom Zentralrat Souveräner Bürger, die aber anscheinend von Marsson in diesem Zusammenhang um mehrere 1.000 Euro betrogen wurde.[66][67]

Die Namen Frank Büntert, Jessie Marsson und Sebastian Mayer sowie Bilder, welche aus dem o.g. Webshop stammen, finden sich erneut auf der Webseite Ritter der Menschenrechte, dort erscheint auch ein Link auf die Firma Naturkraft[68] (siehe oben) sowie zwei Adressen: Eine in Augsburg, eine in Schliersee. Ebenfalls sehenswert ist dort der absolut bizarre Ritterschlag des Uwe Behnken, der nach Veröffentlichung dieses EsoWatch-Artikels sofort gelöscht wurde.

Unter dem Namen Jessie Michael Freiherr von Pallandt wird auch in England ein German News Service betrieben,[69] der im Internet als der Copyrightinhaber eines Deutschen Volksblatts angegeben ist. Auf der Webseite des Deutschen Volksblatts wird antisemitische Stimmungsmache betrieben und auf die Homepage des Fürstentums Germania verlinkt. Nach Erscheinen der jeweiligen Artikel über das Fürstentum Germania bei KRR-FAQ und Esowatch wurde die Seite inzwischen geschlossen.

Am 25. März 2009 erklärte Marsson, aus Protest über die Berichterstattung des RBB über das Fürstentum Germania und seine Betreiber, gelbe Sterne mit der Aufschrift ER BB Verfolgter herstellen zu wollen, die die Germanier an ihrer Kleidung aufnähen könnten. Damit soll offenbar ein Vergleich zwischen Millionen verfolgter und getöteter Juden und RBB-Kritisierten hergestellt werden.

Das „Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung“ berichtet im Januar 2010 über Marsson und seine Rolle beim Fürstentum Germania und schreibt: ..In seinen Statements mischte Marsson alles, womit sich die „herrschenden Verhältnisse“ heftig gegen den Strich bürsten ließen: obskures, esoterisches Wissen, Geschichtsrevisionismus sowie schrille, krude und antisemitische Verschwörungserzählungen, die ihn als Außenseiter erscheinen lassen und seine Gegnerschaft gegenüber Polizei, Staat, Gesellschaft unter Beweis stellen sollten. Marsson verfügte unter anderem über Kontakte zu rechtsextrem orientierten VerschwörungsideologInnen, EsoterikerInnen und sogenannten „Reichsbürgern“. Trotz seines punktuellen Auftretens gelang es ihm nachhaltig, seine Anhänger mit Hoffnungsparolen zu beeindrucken und gleichzeitig durch seine extremen Statements zu verunsichern. Nach außen schadete er dem Ansehen der sich nur langsam bildenden Gemeinschaft wirkungsvoll.. [70]

Kirchenstaat Schöpfungskirche

Das Fürstentum Germania ist als Kirchenstaat konzipiert mit Ordensbegründer Jessie Marsson.[71]

Zur dazugehörigen Kirche werden jedoch keine Angaben gemacht. Auf der Webseite des virtuellen Kirchenstaates ist von einem Kirchenstaat die Rede, der sich der Schöpfung hingibt. Indirekt wird dabei der Schöpfungsgedanke im Sinne des Kreationismus gebraucht, der mit der heute allgemein anerkannten Evolutionstheorie unvereinbar ist.

Ordensbegründer Büntert/Marsson ließ verlauten, dass eine Kirchengründung in Schweden gescheitert sei und dass es sich bei der Fürstentum-Kirche um eine Schöpfungskirche handeln soll. Zitat: Unser Orden [Ritter der Menschenrechte] gründete eine Neue Kirche, denn wir glauben ausnahmslos an den Schöpfer des Universums, des Himmels und der Erde.

Von den Fürstentumanhängern wird verbreitet, dass im Fürstentum Germania als Kirchenstaat eine Religionsfreiheit herrsche, die es ermögliche, sich als Impfgegner auf eine impfgegnerische Religion berufen zu können. Vorteile habe der Kirchenstaat auch für Marihuana-Liebhaber, denn angeblich könne man sich aus religiösen Gründen legal dem Marihuanakonsum hingeben. So ist in Fürstentumkreisen die Rede von unserem Hans Söllner, der angeblich ein Bundesgerichtshofsurteil aus dem Jahr 2007 erstritten habe, das es ihm erlaube, in seinem Garten Marihuana anzupflanzen und diese zu konsumieren, weil diese Pflanze seine Religion sei. Ein derartiges „Bundesgerichtshofsurteil“ gibt es allerdings nicht. Stattdessen stößt man auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2000 (BVerwG, Urteil vom 21. Dezember 2000 – 3 C 20/00; NJW 2001, 1356), das sich allem Anschein nach mit eben jenem Hans Söllner befasst. In diesem Urteil wird jedoch ausdrücklich festgestellt, dass es vom Verbot des Cannabis-Anbaus keine Ausnahme gibt, auch wenn der Betroffene angibt, der Genuss von Marihuana sei Teil seiner Religionsausübung.

Ein Internet-Reichsamt Deutsches Reich macht ebenfalls für den neuen Gottesstaat Fürstentum Germania und eine Reichskirche Werbung.[72]

Schloss Krampfer

Zentraler Orientierungspunkt des Fürstentums Germania ist ein altes baufälliges[73] Schloss Krampfer in 19339 Plattenburg[74] auf einem Grundstück mit einer Fläche von 4.000 Quadratmetern, das keine Stromversorgung hat. Das sanierungsbedürftige Schloss samt Gartengrundstück war bei eBay für 69.000 Euro zu haben. Zur Finanzierung des Schlosses machte Marsson mehrere sich völlig widersprechende Angaben. Angeblich habe er ein (oder zwei) Oldtimer aus eigenem Besitz verkaufen müssen, um den Großteil der Kaufsumme zu begleichen. Im Internet verbreitete Marsson ein Video, in dem er behauptete, aus einem Denkmalschutzfond des Landes Brandenburg bereits 3 Millionen Euro erhalten zu haben.[75] Wörtlich sagte er zu der 3 Millionen Euro Summe: […] wir haben alles voll bekommen […]. Die angeblich ausgezahlte Summe wurde aber nicht zur Renovierung genutzt und war nichts als eine leere Behauptung. Als diese Falschbehauptung zu Nachfragen der Anhängerschaft führte, teilte Marsson in einem Interview mit Jo Conrad mit, von einem Bernd Gruber in die Irre geführt worden zu sein, da dieser ihm mitgeteilt habe, dass derartige Fördergelder zur Verfügung ständen. Eine Überprüfung hielt er als Eigentümer nicht für notwendig.
Das Schloss war in der Vergangenheit nie Fürstensitz und befand sich im Besitz einer Familie von Möllendorf.[76] 2008 wurde es von einem Berliner Verein namens Verein Bildung und Integration gekauft, der im Schloss in Krampfer ein Integrationsprojekt mit Jugendlichen starten wollte. Es scheiterte daran, dass es dafür keine Fördermittel gab. 2007 ging das Schloss in den Besitz einer in Brandenburg/Havel beheimateten Firma namens Luton Consulting Corporation Limited über, bevor es letzendlich an Michael Freiherr von Pallandt veräußert wurde.[77]

Während der unter Tränen durchgeführten Staatsgründung vom 15. Februar 2009 wurde bekannt, dass der Schlosskäufer Marsson/Büntert das Grundstück an den Staatsfürsten Michael Freiherr von Pallandt übergeben habe, der nunmehr der Eigentümer sein soll. Offen ist, ob dies auch so im Grundbuch steht. Dieser neue Staat gründet sich auf dem Lehensrecht und gilt auf dem Lehensgebiet von Michael Freiherr von Pallandt in Plattenburg im Landkreis Prignitz, Brandenburg, wird dazu im Internet verkündet. Der Freiherr soll nun Lehen für Leute vergeben, die sich im Schloss und rundherum ansiedeln wollen. Laut einem Artikel der Märkische Allgemeine vom 16. Februar 2009 soll jedoch Freiherr von Pallandt selbst der Käufer gewesen sein. Die Bürgermeisterin soll Polizei und Verfassungsschutz eingeschaltet haben.[78]

Nach den Vorstellungen des Fürstentums sollte im Erdgeschoss die Regierung des Fürstentums residieren. In einem der Obergeschosse sollte, trotz der dokumentierten Bezüge zu kinderpornographischen Aktivitäten eines der Fürstentum-Ritter, eine Zufluchtsstätte der Ritter für Menschenrechte für misshandelte Kinder eingerichtet werden (siehe unten).

Am 19. Mai 2009 wurde das Schloss polizeilich geräumt, da es als Wohnräumlichkeit behördlichen Anforderungen nicht genügte.[79]. Einige Bewohner hatten bereits vorher das Schloss freiwillig verlassen. Nur zwei Personen wurden im Gebäude vorgefunden, das nach der Räumung mit Brettern vernagelt und versiegelt wurde.[80] Das Schloss war gegen den Protest der Bewohner zuvor von der Baupolizei unter Polizeischutz inspiziert worden. Den Bewohnern wurde eine Frist gesetzt, um bestimmte Auflagen zu erfüllen, die von den Bewohnern allerdings aus unbekannten Gründen nicht genutzt wurde. Die Bewohner reagierten mit einem Schreiben an die Gemeinde Plattenburg, in dem sie die Gemeinde davor warnten, keine Anlässe zu zwischenstaatlichen Konflikten zu liefern und man werde im Falle einer Räumung auch nicht zögern, umliegende Staaten um Hilfe zu ersuchen.[81] Bewohner Willmann äußerte dem Naumburger Tageblatt gegenüber: Was die Leute hier tun, werden sie alle noch bereuen, spätestens beim großen Volksaufstand in Deutschland, der absehbar bevorsteht.[82]. Jo Conrad bezeichnete die Räumung als „Vertreibung“. Im Juni 2009 gab Jessie Marsson in einem Sendebeitrag bei Jeet-TV bekannt[83], dass er als einer der Fürsten eigenmächtig und ohne Rücksprache mit dem Germania-Volk entschieden habe, Schloss Krampfer zu einer Ruine werden zu lassen und keine Anstrengungen in seine Renovierung zu stecken. Schließlich sei er (im Gegensatz zu vorherigen Äußerungen) alleiniger Finanzier des Schlosses gewesen und könne somit auch allein entscheiden, weitere Zuwendungen einzustellen. Alleine die Versicherung solle weiterlaufen. Zitat Jessie Marsson: […] wir geben es dem Verfall preis […]. Stattdessen wolle er nun, nachdem die bisherigen Fürstentumbewohner deportiert worden seien (wohin und durch wen teilte er nicht mit), in Südamerika eine Exilregierung des Fürstentum Germania gründen. Zu diesem Zweck habe er seine Firma, seine Oldtimer und sein Boot verkauft, um dort ein Grundstück zu erwerben.

Ritter als Avantgarde und Machtzentrum des Fürstentums

Einige der Germania-Fürstentümler nennen sich obskur Ritter der Menschlichkeit. Hierbei handelt es sich auch um eine im Internet präsente Vereinigung, die sich vorgeblich für missbrauchte Kinder einsetzt. Erster Ritter der im Internet agierenden Ritter der Menschlickeit soll ein gewisser Helmut Friedrich Büntert (25. Mai 1925 – 09. Juli 2008) gewesen sein. Er soll im Vorstand der IG-Metall gewirkt und seit 1994 „sexuell missbrauchten Kindern“ und deren Eltern in seinem eigenen Haus Obdach gewährt haben.

Die genaue Zahl und Identität der Fürstentum-Ritter wurde geheim gehalten. Bekannt ist, dass Jessie Marsson, Jo Conrad, Freiherr von Pallandt, Uwe Behnken und Thomas Patzlaff zu Rittern erklärt wurden. Nach Kauf des Schlosses Krampfer sollten die Ritter offenbar so etwas wie die Fürstentum-Avantgarde oder Fürstentum-Polizei darstellen. Sie sollen zu einem späteren Zeitraum, wie der Staatsfürst, Zuwendungen von Seiten des Volkes erhalten. Der Esoteriker Uwe Behnken wurde wegen seines unerschütterlichen Mutes zum 2. Ritter der Menschenrechte geschlagen, heißt es aus dem Fürstentum-Umfeld. Im Mai 2009, unter der neuen Przibill-PR-Beratung, änderte sich alles. Auf der umgestalteten Homepage werden nun nur noch vier Ritter genannt: Jens Wilmann, Manuel Marcel Opitz, Fürstentumsprecher Sven Jan Switer und ein Andre Goldammer.

Die Staatsfeinde

Nach Aussagen des Fürsten liegen mittlerweile Informationen zu Staatsfeinden des Fürstentums Germania vor. Einerseits wird den vermeintlichen Staatsfeinden und Kritikern der Frieden erklärt. Andererseits sollen von Seiten des Fürstentums Aktivitäten ausgehen, Kritiker mit Hilfe der IT-Technik zu identifizieren, um diese dann verklagen zu können.

  • So soll der Bundesnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland (BND) Aktivitäten gezeigt haben, Fürstentümler mundtot zu machen und betreibe Desinformation. Belege dafür werden nicht genannt. Diese Vermutung soll offenbar den eigenen Status als vermeintlich unabhängiger Staat aufwerten, da der BND auftragsgemäß nur im Ausland operieren darf.[84] Auch seien laut Jessie Marsson/Büntert bereits einige BND-Agenten entlarvt worden, die Hass schüren würden.[85] Um wen es sich handeln soll, bleibt unbekannt. Laut Artikel in der MAZ soll der Brandenburger Verfassungsschutz am Fürstentum desinteressiert sein. Es lägen derzeit keine Anzeichen für verfassungsfeindliche Bestrebungen vor, berichtet die MAZ. Dies wird auch in einem Fernsehbeitrag des rbb vom 3. März 2009 bestätigt.
  • Konkurrierende KRR meldeten sich angeblich per E-Mail und mit Drohbriefen. Am lustigsten war eine E-Mail eines Rainer Markgraf Brandenburg, der die sofortliche Schließung des Fürstentums befahl und damit drohte, ein Verfahren vor einem Reichsgerichtshof wegen Landesverrats anzustrengen. Ein 2. Brandenburgisches Freikorps sei bereits beauftragt worden, in Sachen Fürstentum aktiv zu werden. Auch wurde auf ein mögliches Standrecht verwiesen. [86]
  • Desinformation finde auf Webseiten statt, die Informationen zum Fürstentum Germania und seinen Aktivisten in Internet-Artikeln mit Belegen zusammenfassen. Gemeint sind dabei offenbar KRR-FAQ und EsoWatch. Die Betreiber seien als Schreibtisch-Terroristen aufzufassen und eine Detektei sei beauftragt worden, die Betreiber zu identifizieren.[87] Germania-Unterstützer Jeet Liuzzi ging sogar soweit, von einer dunklen Seite auszugehen, die nur Negatives wolle und rief zur Jagd auf: (wörtlich) Ich bitte alle Menschen auf die Jagd, auf die Informationsjagd zu gehen, hinter diese Menschen die schöpferische Energien eingrenzen […]. Die negativen Ideen führten auch zu Krebs, schwadronierte der Medizinlaie und Internetesoteriker, der auch schwarzmagische Aktivitäten am Werk sieht, wenn Fakten zum Thema präsentiert werden. Begriffe wie antisemitisch oder rechtsextrem seien zudem reine Erfindungen von Schwarzmagiern.[88] Am 9. März 2009 legte Liuzzi nach und belegte seine Kritiker mit einer Art Internet-Voodoo-Fluch: […] wer angreift, wird am eigenen Körper eine Reaktion spüren – sofort […] Ich bin Krieger, es werden Krankheiten kommen![89]
  • Satirische Aufbereitung des Fürstentums Germania (z.B. über das Aufsichtsbehördle[90] wurden als Verletzung der Privatsphäre der Beteilligten bewertet (so Jeet Liuzzi).
  • Am 17. März 2009 wurde über Jeet TV verkündet, dass Kritikern eine Falle gestellt worden sei: Die Verfassung des Fürstentums sei angeblich in Wirklichkeit eng an die Schweizer Verfassung angelehnt und dies habe man schlauerweise verheimlicht. Die Kritiker der Verfassung würden in Kürze durch erboste Schweizer Bürger per Sammelklage vor dem Völkerbund in Genf verklagt werden, die durch eine Kritik an der Fürstentumverfassung ihre eigene Verfassung beleidigt sähen. Dies sei der Zweck der Geheimhaltung des Bezuges zur Schweizer Verfassung gewesen.

Germania

Germania ist eine Wortschöpfung der Römer, die damit verschiedene Völker nördlich der Alpen und östlich des Rheins bezeichneten (siehe dazu Plinius der Ältere). Die gemeinten Völker nannten sich selbst nicht Germanen und standen denen, die den Begriff Germania schufen, oftmals feindlich gegenüber. Spätestens im Mittelalter erloschen die letzten Spuren derjenigen Völker, die als Germanen bezeichnet wurden.

Die vom nationalsozialistischem Jörg Lanz von Liebenfels, oft Vordenker Hitlers genannt, herausgegebene Schriftenreihe Ostara hat den Namen von Ostara, der germanischen Frühlingsgöttin.

Germania wurde im Großdeutschen, 3. Reich in der Vision von Adolf Hitler auch die zukünftige Nazi-Hauptstadt (Berlin) bezeichnet.

Die Wortmarken Fürstentum und Germania sind jeweils registrierte Wortmarken.

Bezüge zur Kinderpornographie-Szene

Auf Webseiten, die dem angeblichen Jessie Büntert/Marsson zuzuordnen sind, werden Bilder von Minderjährigen in Unterwäsche gezeigt, die sich auf einem Bett räkeln (den Link ersparen wir dem Leser lieber, dies auch aus rechtlichen Gründen). Eine Google-Suche nach den Stichworten Jessie Dumanch oder Jesse Dumanch führt zu osteuropäischen und russischen Servern, die sogenannte teen porn Bilder zeigen; Hinweise zur erfolgreichen Suche nach diesen Bildern sind auch in Aussagen von Marsson/Büntert selbst zu finden. So gab er selbst den Tipp, die genannten Suchbegriffe einzusetzen. Eine Webseite, auf der ebenfalls Bilder von Jessie Marsson zu sehen waren, ist die inzwischen gelöschte Domain jessiedumanch.com. Anmelder dieser Domain aus Panama war eine Oxygon AG mit Angabe des Namens Fred Sebastian Grey, Swiss Tower 16th floor, Panama City.[91]

Im Internet finden sich auch Hinweise darauf, dass der angebliche Marsson/Büntert Zeuge eines Kindesschänderprozesses in Spanien gegen den KRRler Uwe Bradler war. Der arbeitslose Bradler bezeichnete sich selbst in der Öffentlichkeit als „geheimen Regierungsrat“ und „Leiter des Presse- und Informationsamtes“ eines Deutschen Reiches. Erstaunlicherweise machte der Retter der Menschlichkeit, Marsson, dabei eine Aussage, die den Beschuldigten entlasten und nicht belasten sollte. Bradler wurde beschuldigt, sich belästigend minderjährigen Jungen genähert zu haben. Eine Annäherung soll laut Zeugenaussagen darin bestanden haben, dass er anfing, einem Kind die Füße zu lecken, was diesem jedoch nicht gefiel, so dass es sich beim Vater darüber beschwerte. Des weiteren soll er dem Kind nächtliche Spaziergänge am einsamen Strand angeboten haben. Auch soll er laut Anklage strafrechtlich relevante Bilder auf einem Notebook besessen haben. Der Marsson/Büntert-Freund Bradler hatte vor den Beschuldigungen von Marsson ein Notebook geschenkt bekommen (zusätzlich auch einen Gebrauchtwagen, der aber wegen ungültiger Kennzeichen von der spanischen Polizei stillgelegt wurde), auf dem Bilder zu sehen gewesen sein sollen, die die Beschlagnahme des Notebooks wegen kinderpornographischer Inhalte begründeten. Ein Belastungszeuge von Bradler beschuldigte allerdings Marsson/Büntert sowie einen Sebastian M. (gemeint ist wohl Sebastian Mayer) ebenfalls des Handels mit und der Herstellung von kinderpornografischem Material. Die Frau des Zeugen K. wird mit der Aussage zitiert, dass in Augsburg ein gewisser Aidin Kossak ein Kopfgeld von 25.000 Euro auf Marsson/Büntert ausgesetzt habe, da dieser angeblich den Tod seines Bruders verschuldet habe. Bradler ist wegen Volkverhetzung und mindestens einmal wegen Kinderpornographie verurteilt und saß 23 Monate in U-Haft. Er war vorher bereits wegen Diebstahls in 35 Fällen und Anstiftung zur Falschaussage in zwei Fällen zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden, zudem wegen Freiheitsberaubung in zwei Fällen, Körperverletzung, Erpressung, Nötigung und Anstiftung zur Falschaussage zu weiteren zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Außerdem vom Amtsgericht Bayreuth wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Führerscheins.[92] Der Ritter der Menschlichkeit Marsson/Büntert selbst lobte Bradler auf einer seiner Seiten im Vorwort zu einem Text namens „Das geheime Buch“ in den höchsten Tönen: Schon allein wegen Uwe Bradler, der uns ja auch nur helfen wollte und nun schon seit fast zwei Jahren in einem spanischen Gefängnis sitzt. Wir Autoren dieser Seite, zu deren Anfängen auch Uwe Bradler gehört, wußten zwar, daß wir uns mit hochrangigen Politikern die sehr stark in der Kindersexszene verstrickt sind, anlegen. Aber wir wußten nicht, daß dazu auch die Medien, Staatsanwälte, Richter, viel Prominez und gar viele Geheimdienste mit drinstecken. Uwe Bradler ist daher in unseren Augen ein Patriot der nicht nur für die Wahrheit kämpft, sondern vor Allem für ein besseres Leben für viele Kinder. […] Uwe wir widmen Dir diese Seite, und wir hoffen, daß Du bald wieder draußen bist, leider erreicht Dich ja keine Post, daher haben wir uns jetzt zu diesem Schritt entschlossen. Ich danke Dir trotzdem und wünsche Dir trotzt Deiner Scheißsituation das nur erdenklichst Gute. Danke im Auftrag aller Strich- und MK ultra Kinder. Danke für Deinen Einsatz und Dein Opfer, das du gerade bringst, ich glaube nur nicht, daß ich das jemals wiedergutmachen kann.

Vermutlich eben diese Bilder existierten bis vor kurzem noch im Internet und wurden vom österreichischen Webhoster 8tung.at[93] aus im Rahmen eines Webshops genutzt. Verkauft wurde dort angeblich von Jessie Marsson vormals getragene Kleidung, offenbar als eine Art Kult, da Jessie Dumanch in Pädophiliekreisen über seine Fotos kultmäßig bekannt ist und das Tragen alter Jessie-Dumanch Wäsche offenbar in pädophilen Kreisen kultmäßig in ist. Die Abbildungen zeigten nur zum Teil halbbekleidete Jugendliche. Die zugehörigen Texte waren jedoch eindeutig[94] und sollten ein homosexuelles / pädophiles Publikum ansprechen. Auffällig viele Bilder des Shops finden sich in bearbeiteter Form auch auf weiteren Webseiten (Adressen ersparen wir uns zu nennen). Im Impressum des Shops, der inzwischen vom Webhoster geschlossen wurde, tauchte der Name Jessie Dumanch auf.[95] In den AGBs war u.a. zu lesen, „Sollten Sie die Ware nicht wünschen, so widerrufen Sie bitte Ihre Bestellung umgehend per e-mail bei jessie.dumanch@(…)“. Inhaber des Webshops war laut Impressum ein „Fred S. Grey“, dessen Namensähnlichkeit zum LNC2010 nahen Forum „Grey Network“[96] auffällig ist. Betreiber des Grey Networks ist ein Dieter G. aus Augsburg. Die Shopadresse lautet ebenfalls auf eine Augsburger Firma Oxygon, die in einer Geschäftsbeziehung zum in England registrierten German News Service steht, der die antisemitische Deutsche Volksstimme herausgibt. Der Webshop und der Hoster, die während der Recherche zum Fürstentum Germania identifiziert werden konnten, wurden inzwischen wegen der Bilder angeschrieben und bei http://www.jugendschutz.net gemeldet und in der Folge sofort abgeschaltet. Der Hoster hat sich knapp bedankt und wird höchstwahrscheinlich rechtliche Schritte gegen den Betreiber, dessen Kundendaten ihm vorliegen, einleiten. Warum der sonst angeblich in Sachen Kinderpornographie so aktive Ritter der Menschlichkeit Büntert/Marsson nichts dagegen unternahm, bleibt sein Geheimnis.

Laut Aussage der 1. Germania-Staatssekretärin Monesi (die übrigens auf eine richtige Arbeitsstelle bei Marsson hoffte und inzwischen zurück trat) sei Marsson nichts anderes übriggeblieben, als seine getragene Unterwäsche bei Ebay anzubieten, weil sie auf diese Weise nicht verschwinden könne. Diese absurde Begründung soll offenbar in Fürstentumkreisen das Misstrauen vor BRD-Ermittlungsbehörden bestärken.[97]

Siehe auch: Kindesmissbrauch-Fakes

Geschichts-Revisionismus

Büntert/Marsson gab immer wieder demagogische Äußerungen um angeblich zu hohe Wiedergutmachungen für Naziopfer von sich, die Deutschland bestraften und knechteten. Auch ermögliche es das Fürstentum Germania, sich endlich aus dem Versailles-Diktat befreien zu können, wie Initiator Marsson/Büntert verlautete. Offenbar soll hier versucht werden, Personen aus dem rechten Milieu für das Projekt anzuziehen. Im Internet-Chat des Fürstentums sind auch ständig wiederkehrende Äußerungen zur Leugnung des Holocaust zu lesen.[98]

Eine Recherche im Internet deckt auch Zusammenhänge zum Deutschen Volksblatt auf. Wer die Homepage des Deutschen Volksblatt aufruft, wird mit antisemitischen Zitaten willkommen geheißen, die zeigen sollen, dass das Judentum 1933 Deutschland den heiligen Krieg erklärt habe. Die dafür benutzten Grafiken entstammen dem Film Schwindler‘s List – einem antisemitischen Machwerk von HolocaustleugnerInnen. Nach dieser Begrüßung lädt die Internetpublikation Deutsches Volksblatt sogleich dazu ein, sich über einen neuen Staat innerhalb der Grenzen der BRD zu informieren. Der dazugehörige Link führt direkt zur Homepage des Fürstentums Germania. Fürstentumsprecher Jessie Marsson/Büntert soll laut Deutschem Volksblatt demnächst in dieser Publikation interviewt werden. Das „Deutsche Volksblatt“[99] nennt als copyright „© German News Service“[100]. Wenn man diese Firma nachschlägt (z.B. bei ukdata.com[101]), ist festzustellen, dass die Firma zwar bereits erloschen ist, aber wenn man ein paar Pfund für die Dokumente investiert, stellt man weiter fest, dass sie einem director Jessie Michael Freiherr von Pallandt mit der bekannten Adresse in Schliersee und venezuelanischer Staatsbürgerschaft gehört. Allerdings ist vermerkt, dass die Identität nicht authenticated sei. Als secretary des German news Service ist seit dem 11. Mai 2006 eine Oxygon Emotions Design eingetragen, die als Europa-Zentrale der Augsburger Firma Oxygon fungiert. Über Oxygon wurde der inzwischen verhinderte Online-Absatz getragener Dumanch-Wäsche abgewickelt. Die Oxygon Emotions Design gehört neben einem Juan Carlos Garcia aus Polen der Oxygon Holding AG aus Las Vegas, so wie die Oxygon Audiovisuelle Technik GmbH aus Augsburg auch.

Nach Informationen, die Inforiot vorliegen, waren auf der so genannten Gründungsveranstaltung wenig überraschend auch Holocaustleugner zugegen. Ein Foto dokumentiert etwa die Anwesenheit des einschlägig bekannten Bernhard S. Arnhold. Arnhold ist beim reichsbürgerlichen Runden-Tisch-Berlin[102] aktiv.

Ein aktiver Germane ist der reichsdeutsche Christoph Kastius. Kastius ist auch regelmäßiger Telefongast in Jo Conrads Videoauftritten zum Fürstentum Germania, wird dann jedoch nur mit seinem Vornamen angesprochen, so z.B. am 3. März 2009. Der Nachname wird den Zuschauern wohlweislich vorenthalten. Insider wissen jedoch, wer gemeint ist. Zu Kastius existieren Einträge bei KRR-Faq [22] und Kimble-Doku.[103] Ende Juni 2007 veröffentlichte Kastius in seinem Blog eine Liste der sogenannten Feinde des deutschen Volkes, die Namen und Anschriften angeblicher „Antifa“-Mitglieder enthielt. Auf seiner Homepage bietet Kastius die letzte SCHMAZ-Ausgabe des Zossener Holocaustleugners Rainer Link zum Download an (Link aus rechtlichen Gründen unvollständig: http://www.kastius.ch/press….). In der Textübersetzung des PDF-Dokuments ist statt eines EAN-Strichcodes die Wortfolge „Heil Hitler“ zu lesen, was nach geltenden Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland einen Straftatbestand nach §86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) darstellt.[104][105] Als Impressum für seinen eigenen Webauftritt gibt Kastius folgende Adresse an: Christoph Kastius Brieffach 420 502 12065 Berlin Konzentrationslager BRD.[106] Als Kastius im März 2009 eine intern erlangte Adressenliste von Fürstentümlern benutzte, um eigene Rundschreiben mit einer Einladung zur Deutschen Nationalversammlung per Post zu verschicken, wurde er aus dem Germania-Internetforum ausgeschlossen.

Nachahmer – Projekte

Terrania

Als eine Nachfolger des Fürstentum Germania kann das 2011 entstandene internetbasierte Spassstaatprojekt „Welt-Netzwerk-Staat Terrania“ gesehen werden, das als eine Art Ausdruck des Generationenkonflikts in Deutschland ist. Eine Beziehung zur KRR-Szene besteht insofern, als Terranieraktivisten unterstellen, dass Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland automatisch auch Staatsbürger des „Deutschen Reichs“ seien. Als „Botschafter“ von Terrania will ein „Jesus Urlauber“ (alias Georg Berres, Spitzname „Bauchi“. Siehe auch: Nu Era) fungieren.

Germanitien

Unter dem Namen Germanitien versuchen Pivatleute ebenfalls innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland einen eigenen Scheinstaat in der Ortschaft Westerheim in Baden-Württemberg zu betreiben, dem 7000 Staatsbürger angehören sollen. Nach Ansicht der „Präsidentin“ Ulrike Kuklinski (zugleich Präsidentin der Ringvorsorge (RV)) “reiche es aus, sich auf ein „320. Übereinkommen (89/1) der UN“ und eine Staatsproklamation zu berufen, um einen neuen Kleinsaat zu gründen. Der Fall Germanitien und der staatsrechtliche Hintergrund wurden in einem Artikel der „Schwäbischen“ vom 13. Mai 2011 erörtert.[107] Im März 2012 sorgte ein Vorfall für Heiterkeit, als von der Bundespolizei ein „Diplomat“ von Germanitien verhaftet wurde. Der 47-Jährige war im Vorjahr wegen Zigarettenschmuggel zu 3000 Euro Geldstrafe verurteilt worden, die er jedoch nicht gezahlt hatte. Kuklinski und der „Exekutive Vizepräsident“ Ronald Franz Gerhardy protestierten bei der Polizei dagegen, den Mann als deutscher Staatsbürger zu bezeichnen.[108]

Verein Weltanschauungsgemeinschaft NeuDeutschland

Der Verein „Weltanschauungsgemeinschaft NeuDeutschland e.V.“ eines Peter Fitzek aus Wittenberg ist Anbieter von privaten Schildern, die als Autokennzeichen verwendet werden sollen. Kunden wird dabei vermittelt, sie müssten bei Kauf der Schilder keine KFZ-Steuer mehr entrichten. Auch wird behauptet, dass Käufer zukünftig ihre Bußgeldbescheide in einem Scheinstaat „NeuDeutschland“ entrichten müssten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 120 Euro.

Im „Team“ des Scheinstaats wirkt auch der aus Italien stammende Esoteriker Roberto Liuzzi. Unterstützung erfährt „NeuDeutschland“ durch ein „Lichtzentrum Wittenberg“.[109]

Zitate

  • Es gibt kein Fürstentum Germania […] (Zitat des brandenburgischen Innenministers Jörg Schönbohm (CDU) vor dem brandenburgischen Landtag).[110]
  • Jessie Marsson/Büntert über sich und seine Überzeugungen: „Jetzt ganz kurz in meine Geschichte rein: Irgendwie bin ich entstanden. Durch welche Kräfte auch immer. Nicht durch den normalen Fall. Wir gehören zum so genannten Sirius(?)-Projekt. Clon-Kinder. Das hängt auch mit dem Patriot Act zusammen. […] Das hängt mit MK Ultra zusammen, wenn Euch das was sagt. […] Das hängt mit den Gesetzen zusammen, daß man seit 1943 an der Bostoner Universität einem gewissen Mengele […] den Auftrag gegeben hat, Forschungen an Menschen vorzunehmen. Das wurde von Boston bezahlt, von der Bush-Familie mitfinanziert und die haben auch Mengele und einige andere später nach Argentinien gebracht. […] Alle Akten diesbezüglich was ich jetzt sage sind vorhanden […]. Bloß kein Staat der Welt […] bis auf Germania hoffe ich, hat bis dato Interesse gehabt, das zu veröffentlichen. Das Problem an der ganzen Sache ist, daß […] ich ein veraltetes System bin. Ich bin Baujahr 81, eventuell, vielleicht auch 80 oder 79. Ich weiß es nicht genau. Die Akten sind da ein bißchen zweideutig. […] Mein ganzer Werdegang bis 2004, inklusive Militär, war vorgegaukelt, vorgespielt. Und ich Idiot hab’s nicht gewußt […]
  • Jessie Marsson/Büntert: Ich bin Amerikaner lange Zeit gewesen und habe von 1999 bis 2003 im Heimatschutzministerium gearbeitet, danach stellte ich unangenehme Fragen,ich wurde befördert, sprich gekauft, doch ich stellte weiter Fragen, dann wurde ich degradiert, und ich stellte weiter Fragen, dann hatte ich eine Bombe im Auto, einen durchgeknallten Bodyguard der zugleich auch einmal ein guter Freund von mir war und jetzt ohne Drogen nicht mehr Leben kann, und ich erlitt eine Hirnhautentzündung die normalerweise tödlich hätte enden sollen. Doch ich Lebe! Und als ich aus dem Koma erwachte, war ich plötzlich illegal in Deutschland, meine Daten wurden gelöscht und die Festplatten über meine Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden vielen den plötzlichen Festplattencrash bei der Bundeswehr zum Opfer […][111]
  • Jessie Marsson über sich: Mein irdischer Name hier auf Erden lautet Byron Michael Jessie Marsson, und stamme ursprünglich aus Irland. Mein Zwillingsbruder und ich sin Weisenkinder, und so wurden wir zu unseren Großeltern der mütterlichen Seite geschickt womit wir den Titel Reichsfreiherr zu Pallandt erhalten haben. Und obwohl unsere Kindheit nicht gerade die Schönste war, so wurde mir doch mit sechzehn Lenzen klar, daß der Schlüssel zu allem die bedingungslose Liebe zur gesamten Schöpfung ist. So ging ich nach Irland zurück und erlernte denrichtigen Umgang mit der Natur. Mir wurde die Wirkung von Heilkräutern gezeigt, doch erst als ich verstand, daß ich all das Wissen gar nicht brauche, wurde ich in den Kreis der Druiden aufgenommen. Ich laß gleich zu Anfang, ob es denn nun Druiden noch gebe? Und daher kam ich nun hier her in dieses Forum, um Euch folgende Antwort zu geben; Ja es gibt noch Druiden, viele mögen auch noch keltischer Herkunft sein, doch die Herkunft sowie der eigene Körper ist nur ein physischer Raum, den es durch die brennende Liebe zur Schöpfung zu Überwinden gilt. Ist diese Liebe wie besagt, so stark, dann spielen Raum und Zeit keine Rolle mehr. So wenn Ihr euch abermals fragt, ob es noch Druiden gibt, so sage ich Euch, ja, es gibt uns und wir sind in Mitten unter Euch, und nur wer reinen Gedanken und Herzens ist wird uns erkennen. Ich Liebe Euch und wünsche Euch somit alles nur erdenklich Gute! Euer ergebener Diener Mayweb[112]
  • Jessie Marsson: Ich selbst mache jetzt einen Catering Service auf, und ich kaufe nur bei Bauern ein, die sich an die altern Überlieferungen der Deutschen Tradition der Landwirtschaft gehalten haben. Und siehe da, mein Fleisch schrumpft nicht in der Pfanne zusammen, so daß ich mein Schnitzel unter dem Salatblatt suchen muss![113]
  • Jessie Marsson: […] auf ihrem Personalausweis ist hinten d’rauf ein Baphomet […][114]
  • Leute, die sich da Reichskanzler nennen, die sich Reichspräsident nennen, die ein Fürstentum Germania errichten, die haben alle nur irgendwie einen Sockenschuss... Zitat von „Reichskanzler und Reichspostminister“ Wolfgang Ebel, den Conrad in seinem Projekt Bewusst.TV im Jahre 2010 interviewte.

Weblinks


Weblinks zu Zeitungsartikeln und fachartikeln

Video


Quellennachweise

  • Braunzone – Eine Heimstatt für Verschwörungsfreaks. Antifaschistisches Infoblatt (AIB) Nr. 83, September 2009

  1. Zitat Jessie Marsson, Jeet TV, 9.6.09 15:40 Germania lebt
  2. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11445116/61469/Doch-nicht-harmlos-Dorothea-von-Dahlen-zu-den.html
  3. http://www.deutsches-volksblatt.de.tl
  4. http://www.krr-faq.net/reg6.php#rund
  5. Artikel in der Märkischen Allgemeinen vom 16. Februar 2009 [1]
  6. Bewohner Jens Wilmann, 5. Mai 2009 in Märkische Allgemeine: Wir leben hier von Spenden und Zuwendungen Märkische Allgemeine vom 5. Mai 2009
  7. http://krampfer.yooco.de/beta/forum/t.2349773-angriff_auf_schloss_krampfer.html
  8. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11512944/62249/%C2%A0Gemeinde-verbannt-Germania-Anhaenger-aus-Schloss-Krampfer-und.html
  9. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11512218/2242247/Fuerstentum-Germania-in-Krampfer-ist-geraeumt-Polizeieinsatz-in.html
  10. MANUkey Administrator
            • Nachtrag ***** 10.05.2009

    Irgendwie ist die Luft raus aus der Operation. Zu viele Germania-Gegner haben nicht begriffen, daß Nu-Era was anderes ist als Germania und haben es tatsächlich geschafft, eine unserer Operationen auszubremsen. Zur Folge hat das Ganze jetzt, daß Germania Schloß Krampfer für sich beansprucht, den Aufbau selbst regeln will und lieber nicht mehr mit anderem in Verbindung gebracht werden möchte. Das sehen wir natürlich ein, und nutzen Dank unserer Flexibilität einfach andere, inzwischen zur Verfügung stehende Möglichkeiten. Wir werden diese Operation zum 15. Mai schließen, weil wir auf Schloß Krampfer jetzt leider nicht mehr zeigen können, wie man in kürzester Zeit was aufzubauen kann, ganz ohne irgendwas zu brauchen, was nicht zur Verfügung steht. Eigentlich haben wir nie wirklich ’ne Chance dazu bekommen. Aber wir beschweren uns nicht; wir hatten eine gute Zeit und das Beste draus gemacht. ….die Nu-Era-Leute von Krampfer jetzt nach Kleinow ins Areal:Löwenzahn umsiedeln; meldet euch doch bitte um weiter dabei zu sein einfach in der Operation:Woodland an. So können wir dort ungestört wieder weiter unsere eigenen Ideen vorleben, unabhängig von Germania oder irgendeinem Staat. … Wir waren am Freitag in Berlin und haben unsere Personalausweise zurückgegeben, mit der Begründung, daß wir keine Herrschaftssysteme mehr anerkennen, und dann ist das natürlich was hinderlich, wenn Germania groß werden will. Soll es, bitte! Solang keiner Germane werden muß, hab‘ ich nicht das geringste Problem damit. … Die Foren werden laut Absprache unter den Operatoren Manu und Bauchi wieder geschlossen. Es wird jedoch ein neues Forum eröffnet, um in der verbleibenden Woche eventuell aufkommende Fragen weiterhin behandeln zu können. Wer da jetzt noch was zu Germania schreibt, sollte zum Klempner gehen; der hat ein generelles Problem die leichtesten Sachen zu verstehen, da stimmt dann was nicht 😉 [2] (nur für Mitglieder) [3]

  11. http://www.fuerstentum-germania.org/Volksvertreter.html
  12. http://anonym.to/?http://www.bewusstseins-und-energieschule.de
  13. Beitrag von Manuela_Pfeifer » Di 2. Jun 2009, 18:36
    Rücktritt

    Hiermit trete ich, Manuela PFEIFER, am 02.Juni 2009 als Mitglied des Volksrates vom Kirchenstaat Fürstentum Germania mit sofortiger Wirkung zurück und gebe gleichzeitig meine Bürgerurkunde ab.
    Ich fordere die Administratoren des Forums, wie auch der Internetseite vom Fürstentum Germania auf, alle meine persönlichen Beiträge, Bilder und Daten sofort zu löschen. […] [4]

  14. Rundmail von Thomas Patzlaff vom 10.06.2009
    Liebe Leserin und lieber Leser,
    es ist schon eine lange Zeit her, daß ich einen Rundbrief verfaßt habe und manch eine/r denkt ich habe meine Arbeit eingestellt. Dem ist aber nicht so, sondern ich hatte nur sehr viel zu tun. Ich werde aber wieder mehr Zeit für den Rundbrief einplanen, denn besonders in diesem Superwahljahr sind schon viele unglaubliche Dinge geschehen und werden noch geschehen.
    Eigentlich wollte ich gleich mit einer doch sehr umfänglich gewordenen Abhandlung über die aktuelle völkerrechtliche Lage wieder los legen, aber diese wurde sofort einkassiert und wird in einigen Wochen in einem Buch veröffentlicht. Mehr kann ich derzeit dazu noch nicht verraten. Zu gegebener Zeit mehr dazu.
    Ich will diesen Rundbrief nicht gleich überladen und werde daher zunächst ein Thema aufgreifen und das ist das Fürstentum Germania, wo ich in den letzten Monaten viel Zeit, Energie und auch einiges an Geld investiert habe. Mittlerweile hat sich hier die anfängliche Euphorie deutlich gelegt und die Summe der gemachten Fehler hat eine deutlich veränderte Situation geschaffen, welche mich nicht mehr so optimistisch in die Zukunft schauen läßt wie noch zur Gründungszeit. Damit die Sache etwas transparenter wird, will ich hier mal einen kurzen Überblick über die Entwicklung geben.
    Am 15. Februar 2009 startete die ganze Sache mit der offiziellen Proklamation. Bei dieser Veranstaltung wurde ich zum Ritter der Menschenrechte vorgeschlagen und vom anwesenden Volk bestätigt. Es war sehr voll und es herrschte eine rege Aufbruchstimmung. Danach gab es noch etliche Veranstaltungen aber mit abnehmender Teilnehmerzahl. Es wurden öffentliche Foren eingerichtet, auf welchen bald ein reges und häufig destruktives Treiben festzustellen war. Wie nicht anders zu erwarten waren hier Systemlinge an ihrem zerstörerischen Werk. Auch im „internen“ Bereich gab es natürlich von Anfang an U-Boote, welche andere Ziele verfolgten. Es gab viele Aktivitäten, welche aber anfänglich nicht abgestimmt waren und daher zuweilen absonderlich Ergebnisse produziert haben.
    Ich habe meine Arbeit als Ritter sofort aufgenommen und wurde auch mit der Wahrnehmung diverser Interessen vertraut. Allerdings dauerte es nicht lange und dann waren die alten, bei allen noch mehr oder weniger vorhandenen BRDDR-Muster wieder im Einsatz und das Gezanke ging schnell los. Nach diversen Angriffen habe ich dann mein Amt nieder gelegt, wurde aber schnell wieder in ein neues geschoben und so wurde ich auch mal Volksrat. Nun ja, eigentlich war das nicht mein Ziel aber wenn es die Situation erforderlich macht, dann sollte es nicht an mir scheitern.
    Auch in dieser Position habe ich sofort mit Volldampf gearbeitet, was sich aber in der Praxis als nicht sehr funktionsfähig heraus stellte. Wir hielten viele Konferenzen ab und brachten dabei auch Ergebnisse, welche aber weitgehend ins Leere zu gehen schienen. Es kam einfach vieles nicht in Bewegung und es drängte sich immer mehr der Eindruck auf, daß hier von Seiten der Initiatoren gebremst und geblockt wurde, was nicht nur einen unguten Eindruck machte, sondern auch dazu führte, daß wir intern eine Krisensitzung einberiefen um die anstehen offenen Fragen endlich zu klären.
    Das Ergebnis war aber mäßig und konnte zumindest mich nicht befriedigen. Nach dem ich dann auch in dieser Postion wieder von Teilen des Germania-Volkes als Postenjäger angegriffen wurde, habe ich auch diesen Posten nieder gelegt. Soweit aus meiner eigenen Sicht und Tätigkeit. Nach der Gründung sollte als erstes Ziel die internationale Proklamation folgen, damit konkret auf die Anerkennung hin gearbeitet werden konnte. Dieser wichtige Schritt wurde aber immer wieder verschoben und das ohne konkrete und nachvollziehbare Begründung. Zunächst stellte sich heraus, das überhaupt keine Texte für die nötigen Proklamationen vorhanden waren und offenbar auch keiner daran gearbeitet hatte. Nach eingehendem Druck vom Volksrat, wurde dieser dann damit betraut die Texte auszuarbeiten, was ich dann realisiert habe.
    Aber trotzdem wurden diese nicht an die zuständigen Stellen versendet, weil angeblich kein Geld für die diplomatische Post vorhanden war. Aus meiner Sicht war dies eine eher dünne Begründung und der einfache Postweg hätte ja wenigstens den Vorgang schon mal in Gang gesetzt.
    Parallel gab es aber bereits erste Kollisionen mit den Brandenburger Behörden, vorzugsweise den Baubehörden. Nach einem recht heftigen und natürlich hetzerischen Medienspektakel um das Fürstentum, suchten die Behörden einen Ansatzpunkt um dem Treiben ein Ende zu setzen. Da die innere Organisation des Fürstentum eher als chaotisch zu bezeichnen war, konnte dem nicht sehr wirkungsvoll entgegen getreten werden. Zu spät wurden die Probleme wirklich für den Volksrat bekannt und in der kurzen verbliebenen Zeit wurde gemacht was möglich war. Es war aber nicht mehr aufzuhalten und so wurde das Schloß von den eigentlich nicht mehr zuständigen Baubehörden geräumt und versiegelt. Dies stellte zwar völkerrechtlich einen Kriegsakt dar, aber wen interessiert das schon, wenn das Völkerrecht von Völkermördern und deren Anhängern und Abhängigen faktisch anders gehandhabt wird.
    Einziger positiver Effekt an dieser Situation war, daß jetzt die Notwendigkeit vorhanden war sich an die Staatengemeinschaft zu wenden und bei dieser Gelegenheit gleich die Proklamation mit zu übermitteln. Dies ist jetzt geschehen, aber mehr aus der Aktivität des Volksrates heraus als von Seiten der Initiatoren, was noch immer eine bedenklich Situation ist. Noch sind die üblichen 21 Tage Frist nicht abgelaufen und es liegen auch noch keine offiziellen Reaktionen vor. Lediglich die Zustellungsbelege sind weitgehend wieder eingetroffen. Somit ist in Hinblick auf die faktische völkerrechtliche Lage derzeit noch keine belegte Aussage möglich und alles ist noch offen. Bereits in der anfänglichen Entwicklung zeigte sich, daß viele Menschen mit verschiedenen Ansprüchen an die Sache heran gegangen waren, was natürlich schnell zu Streit und Polarisation führte. Ja aus meiner Sicht gab es schon relativ früh innere Machtgerangel, welche schon sehr schnell zu einer ersten Spaltung führten. Es waren ja auch die verschiedensten Gegensätze vertreten. Von Anarchisten über Esoteriker bis hin zu eher national eingestellten Menschen war alles vertreten und so war es auch nicht zu erwarten, daß hier eine schnelle und reibungslose Harmonisierung stattfinden könnte. Da der Aufbau von inneren und vor allem funktionsfähigen Strukturen aber nur sehr schleppend voran kam, konnte dem nicht wirkungsvoll entgegen getreten werden. Die Reihen lichteten sich also wieder zunehmend.
    Verstärkt wurde das ganze durch die viel zu früh zugelassenen Medien der BRDDR. Diese konnten ungestört ihre übliche Zerstörungsarbeit durchführen. Kein Mensch kam auf die Idee hier erstmal eine Basis zu schaffen und die Medien solange außen vor zu lassen. Ganz im Gegenteil, denn durch die im Weltnetz inszenierten täglichen Livestreams wurde hier noch mehr Stoff geliefert. Dabei wurden teilweise öffentliche Streitereien ausgetragen und auch widersprüchliche Aussagen präsentiert, welche Teilweise schon als Angriffe gewertet werden können. Damit wurde den BRDDR-Behörden nicht nur Futter ohne Ende geliefert, sondern die Notwendigkeit diesem Treiben ein Ende zu setzen wurde massiv erhöht. Aus meiner Sicht hat dies nur negative Aspekte gehabt, wobei ich aber mit meiner Ansicht weitgehend alleine dastehe. Die Krönung der in den Livestreams getroffenen Aussagen war aber, daß die anfänglich dargestellten Rechtsgrundlagen, aus strategischen Gründen gelogen waren! Das brachte mich in eine schwierige Position, denn ich hatte viele Menschen von dieser Sache überzeugt und stehe jetzt natürlich schlecht da. Menschen die meiner Urteilsgabe vertraut haben, könne sich jetzt hinters Licht geführt fühlen und das ist für mich nicht leicht zu verdauen.
    Da ich aber viele gute Menschen in der Sache aktiv sehe, habe ich mich bisher mit meiner üblichen Kritik zurück gehalten und will der Sache noch eine Chance geben. Aus völkerrechtlicher Sicht ist der Ansatz nach meiner Auffassung noch immer ein möglicher Weg aus der festgefahrenen Situation, auch wenn ich von kompetenter Stelle gewarnt worden bin und das ganze sogar als mögliches BRD-Spiel gewertet wurde. Die gemachten, teilweise sträflichen Fehler könnten diese Aussage in der Tat untermauern.
    Es sei zugestanden, daß hier natürlich keine Experten an den Start gegangen sind aber etwas mehr Vorbereitung und Planung wurde von mir schon erwartet. Dieses Manko immer wieder mit „geheimen“ Trumpfkarten im Ärmel zu rechtfertigen und die aktiven Menschen über Monate im Ungewissen zu lassen, ist kein Kavaliersdelikt, sonder kann durchaus als Täuschung oder Betrug gewertet werden.
    Andererseits ist natürlich an der ganzen Sache auch das Volk beteiligt, was nicht außer Acht gelassen werden kann. Wenn sich dieses Volk lieber um Kleinigkeiten in die Haare bekommt und alte BRDDR-Gewohnheiten im Kleinen weiter lebt, dann ist so ein Ergebnis natürlich nicht ungewöhnlich. Hier hat also das kleine Volk von Germania auch nicht gerade Höchstleistungen gezeigt und das ist die eigentliche Bankrotterklärung für derartige Spiele, denn wenn nicht einmal ein so kleiner Haufen von Menschen in der Lage ist konstruktiv und friedlich miteinander so ein Projekt hoch zu ziehen, dann ist das ein bezeichnendes Bild.
    Natürlich sind noch viele merkwürdige Dinge intern geschehen über die trefflich zu berichten wäre aber das würde die Sache nur weiter diskreditieren, was nicht in meiner Absicht liegt. Es bleibt abzuwarten was nun als Reaktionen von der internationalen Staatengemeinschaft kommt. Erst nach Ablauf der Frist ist der Status Quo neu zu konstatieren. Die Wartezeit könnte dazu genutzt werden um längst anstehende Punkte zu klären, wie die Auffassung der Rechtsgrundlagen der Initiatoren. Damit könnte zumindest schon mal Licht in das Dunkel gebracht werden und Grundlage für eine klare Entscheidung sein. Derzeit sind viel zu viele offenen Fragen anstehend um eine vernünftige Lagebeurteilung zu erstellen. Wenn dieser Zustand noch länger so anhält, dann ist das Projekt wohl als gescheiter zu erklären, denn dann ist nicht mal die wichtigste Hausarbeit gemacht und der gute Wille ist nicht mehr erkennbar. Ich für meinen Teil benötige eindeutige und jeder Zeit überprüfbare, schriftliche Grundlagen. Alles andere ist Hinhaltestrategie und läßt andere Ziele vermuten als offen propagiert. Einzig das Indiz, daß hier etliches an Geld vom Hauptinitiator investiert worden ist, trägt bisher die Vermutung, daß es sich nicht um ein leichtfertiges Spiel handelt. Dieses Indiz ist aber für sich nicht wasserdicht, denn wenn das Geld aus der falschen Quelle stammt, dann bleibt auch das nicht mehr bestehen. Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, daß hier „falsche Ratgeber“ am Wirken sind, aber das würde auf das gleiche Ergebnis hinaus laufen, den Bankrott.
    Bis hier nicht Klarheit herrscht, werde ich mich wieder auf meine eigenen Projekte konzentrieren, denn diese sind nicht nur aus langer Weile angeschoben. Meine internationalen Klagen sind bereits auf den Weg gebracht und die ersten Ergebnisse liegen bereits vor. Die letzten Schritte müssen dabei noch vorbereitet werden, denn jetzt habe ich die international höchste Gerichtsbarkeit im Blickpunkt und dann wird sich zeigen was noch geht und was nicht. Danach kann ich ein eindeutig belegtes Bild des real bestehenden völkerrechtlichen Lage darlegen und dann gibt es keine Spekulation mehr.
    Doch darüber werde ich in meinem nächsten Rundbrief berichten.
    Liebe Grüße
    Thomas PATZLAFF
    [5]
  15. Jeet TV, 9. Juni 2009 15:40 „Germania lebt“ und [6]
  16. http://fuerstentum-germania.org/volks.pdf
  17. http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell
  18. http://www.youtube.com/watch?v=zPeu-lR_QJ4
  19. http://www.rbb-online.de/_/includes/multimediakonsole/mmkonsole_jsp/key=multimedia__8648757.html
  20. Jeet TV, 4. März 2009, knapp 18.10 Uhr
  21. siehe Quelle 5
  22. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11445100/61469/Auf-Schloss-Krampfer-wurde-am-Wochenende-an-einer.html
  23. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11445116/61469/Doch-nicht-harmlos-Dorothea-von-Dahlen-zu-den.html
  24. Quelle: http://www.inforiot.de [7]
  25. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11451196/61469/Mitglieder-nahmen-Stellung-Gentechnik-und-Krampfer-behandelt-KREISSYNODE.html
  26. http://www.svz.de/lokales/prignitz/artikeldetails/article/208/nicht-nur-einige-nette-junge-leute.html
  27. Wikipedia11.jpg
  28. Wikipedia22.jpg
  29. Jo Conrad, 14. Februar 2009 JeeTV
  30. http://www.lnc-2010.de/Linkpool/ZSBChiemsee.wmv
  31. Georg Jellinek („Allgemeine Staatslehre“, 3. Auflage. 1914, S. 396 ff.: Aus der Sicht des Völkerrechts ist der Staat ein Völkerrechtssubjekt, dessen konstituierende Merkmale das Staatsgebiet, das Staatsvolk und die (effektiv ausgeübte) Staatsgewalt bilden […]
  32. Keywords auf Solarisra.de: Webdesign, Awardvergabe, Awarddesign, 3d grafik, Schwarze sonne, Vrilscheiben, Thule, Wunderwaffen, Hohle Erde, Frequenzwaffen, Geheimgesellschaften, Esoterik, Templer, Heiden, Reinkarnationen, Neuschwabenland, Telepathie, Magie, Atlantis, Gral, Ufos, Alchemie, Flugscheiben, Zarathustra, Haunebu, Crowley, Von dÄniken, Klonen, Deutschland, AstralsphÄre, Landig, Ausserirdische, Frequenzbeeinflussung, Nasa, Orden, Nostradamus, Awardindex, Award-index, Weisse liste, Weiße liste, Zeitreise, Montauk, Gästebuch, Forum, Biorythmus, New age, Ufo, Pyramide
  33. http://www.bank-des-universums.com
  34. http://krampfer.yooco.de/beta/forum/t.2451063-wir_sind_seit_dem_1532009_2044_uhr_handlungsfhig.html
  35. Alle Äußerungen die im Zusammenhang mit der „Wahl-Plattform“, welche auch unzulässig als „Parlament“ bezeichnet wird, sind ausschließlich Meinungsäußerungen und haben keinerlei Rechtswirkung oder bilden rechtlich fundierte Grundlagen ab. […] Die hier in diesem Zusammenhang besonders berücksichtigten Äußerungen von SolarisRA sprechen für sich selbst und lassen den Schluß zu, daß hier eigene Interessen unverhältnismäßig in dessen Tätigkeiten für den Staat Germania eingeflossen sind und noch einfließen. Die von Ihm geäußerten Unterstellungen, Anschuldigungen und Mutmaßungen werde als unbegründet vom Rat der Ritter der Menschenrechte zurück gewiesen. [8]
  36. http://krampfer.yooco.de/beta/forum/t.2286690-re_textvorschlag_fuer_unsere__germania_hymne.html#2302693
  37. Fuerstenvongermania.jpg
  38. Mario Feist “Werkstattbuch” Titel “Einblicke III”, Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung Januar 2010
  39. http://fuerstentum-germania.de.tl/Home.htm
  40. http://www.fuerstentum-germania.org/Volksvertreter.html
  41. Ich, Toni Haberschuss, trete mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Volksrat zurück! Bergründung: Meiner Meinung nach wird ein basisdemokratischer Staat, wie er in der Verfassung von Germania verankert ist niemals funktionieren. Der Volksrat repräsentiert das Volk und sollte Entscheidungen für das Volk treffen können. Werden Entscheidungen aber vom Fürst und seinen Beratern permanent manipuliert, oder gar torpediert, oder von Sebastian Mayer, als Berater des Fürsten Maßnahmen zurückgehalten und dann über Teile des Volksrats, wie zB. Manuela Pfeifer dem Volksrat zugestellt um den Volksrat als Erfüllungsgehilfen zu benutzen, kann ich nur erklären dass ich mich nicht benutzen lasse. Personen des Volksrates die in solche Vorgehensweisen involviert sind und sich aufgrund ihrer grenzenlosen Dummheit benutzen lassen, kann ich nur als erbärmlich bezeichnen. Mit solchen Personen kann und will ich nicht zusammen arbeiten. Mir kommt es so vor, dass einige Personen gern im Sandkasten spielen und der Volksrat Eimerchen und Förmchen beschaffen soll. Bad Saarow den 19.05.2009 Toni Haberschuss [9]
  42. http://www.privatseiten.info/?p=70
  43. Jeet.TV, Kanal 2, 10. April 2009
  44. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11438408/61469/Was-von-der-Woche-uebrig-blieb-Zurueck-in.html
  45. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11445100/61469/Auf-Schloss-Krampfer-wurde-am-Wochenende-an-einer.html
  46. Geistig-befreit
  47. 28. Januar 2009
  48. Michael Beeskow, Märkische Allgemeine 21. Februar 2009. [10]
  49. Freiherr von Pallandt Michael, Ohnsorgstr. 15 86157 Augsburg
  50. J. Marsson auf Video zur Gründungsveranstaltung, ab Minute 8:40
  51. http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Palandt
  52. J. Marsson Interview bei Jeet-TV
  53. Krampfer NU-ERA Forum 25. März 2009 Marsson9.jpg
  54. Jeet TV, 9.6.2009 15:40 Germania lebt
  55. http://video.google.de/videoplay?docid=-5911352553169836223&hl=de
  56. Eigene Aussage von Jessie Marsson/Frank Büntert
  57. J. Marsson, im Interview bei Jeet-TV am 3. März 2009
  58. Buentert & Marsson, Smith, Smith & Co. Ltd. Lawyers and Investigation Services Telephone: +44 – 845 – 86 88 66-6 Telephone Germany +49 – 1570 – 22 853 11 Facsimile: +44 – 845 – 52 777 67 95 Wilton Road, LONDON GB – SW1V 1BZ
  59. http://www.lutzschaefer.com/index.php?id_kategorie=8&id_thema=208 etwas runterscrollen
  60. BLACK BARRETTS NATO SECURITY CORPS LTD. Registered Office: 95 WILTON ROAD, SUITE 699, LONDON. Latest Accounts: 20080831. Latest Returns: 20081201. Legal Status: Private Limited. Date Incorporated: Aug 06, 2007
  61. *Prozessbericht mit Verteidiger Herrr M.
  62. http://globalkey.club-card.net
  63. http://en.wikipedia.org/wiki/World_Passport
  64. germania06.jpg
  65. http://www.lnc-2010.de/033d3a9bce11dae01/index.html
  66. Ich sage ihnen auch gleich, daß ich vor mehr als einem Jahr für die ganze Familie Pässe beantragt habe, die auch nie ankamen und mehrere 1000 Euro an Jessie Marsson, der vom Fürstentum Germania) zur Weiterleitung (auch unter Zeugen und gegen Vertrauen) weitergegeben. Wo ist das Geld geblieben? … Freundliche Grüße, Claudia Aumüller-Karger Wir danken für Ihr Interesse, Ihr Zentralrat Souveräner Bürger [11]
  67. Da es bereits bei der ersten Bestellung der Blauen Pässe Probleme gab, nämlich daß ein Antrag für einen Herren mit diversen Adelstiteln bis zum heutigen Tage nicht ankam, obgleich die Beantragung bereits im August 2008 stattfand, sowie 10 Anträge, für meine eigene Familie, was einen Verlust von ein paar tausend Euro bedeutet, war es das erste und letzte Mal, daß wir für andere Interessenten Anträge auf diesem Wege angenommen haben. Wer einen Antrag abgeben möchte, solle es bitte direkt und auf eigenen Verantwortung tun. Schaut im Internet unter Welt-Bürger-Pass oder WSA-Pass. Ich weiß auch noch nicht, was ich davon halten soll und bin noch am Überlegen, ob ich gegen den, der von mir das Geld und die Anträge entgegen genommen hat, justiziell vorgehen soll, da dieser zu einer Stellungnahme trotz häufiger Aufforderung unsererseits nicht bereit ist. So etwas ist natürlich sehr bedauerlich. Bitte teilt Eure Erfahrungen bezüglich der Bearbeitungsdauer(die uns mit 6 Wochen angegeben wurde, aber viel länger ist) mit. Wir danken für Ihr Interesse, Ihr Zentralrat Souveräner Bürger [12]
  68. Naturkraft.de.tl
  69. http://www.deutsches-volksblatt.de.tl/German-News-Service.htm
  70. Mario Feist “Werkstattbuch” Titel “Einblicke III”, Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung Januar 2010 [13]
  71. Ordensgründer: Jessie Marsson Dumanch, co. / Adresse Gerhard Blüchner, Baumgartengäßlein 11, 86150 Augsburg, Tel.: 0177 / 8013398….. Leiter des Ordenariats: Frank Büntert, Rauheckstraße 19, 83727 Schliersee
  72. http://reichsamt.info/reichskirche/index.htm
  73. Zitat von Schlosscampierern im FG-Forum: Wie ihr sicherlich im webstream mitbekommen habt ist das untere Scheisshaus eingefroren. Wir benutzten z.Z. das Scheisshaus im 2. Stock, da hier noch 3,5 m Rohr über dem zugefrorenen Punkt zu füllen sind. Noch steht uns die Scheisse nicht bis zum Hals!
  74. Schloss Krampfer, Dorfstraße 8, 19339 Plattenburg
  75. Youtube-Video [14] Minute 7:00
  76. http://plattenburg.verwaltung-brandenburg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18602
  77. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11469265/61469/Fuer-Schloss-Krampfer-existierte-bis-eine-Nutzungsbindung-Land.html
  78. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11433708/61469/Buergermeisterin-schaltete-Polizei-ein-Motive-neuer-Schlossherren-unklar.html
  79. http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb%25252Fpage%252526amp%25253Batype%25253DksArtikel%252526amp%25253Baid%25253D1242711337593%252526amp%25253BopenMenu%25253D1013016724320%252526amp%25253BcalledPageId%25253D1013016724320%252526amp%25253Blistid%25253D994342720546%252526lt%25253B%25252Fref%252526gt%25253B%252526lt%25253Bref%252526gt%25253Bhttp%25253A%25252F%25252Fwww%25252Emaerkischeallgemeine%25252Ede%25252Fcms%25252Fbeitrag%25252F11512218%25252F2242247%25252FFuerstentum-Germania-in-Krampfer-ist-geraeumt-Polizeieinsatz-in%25252Ehtml%252526lt%25253B%25252Fref%252526gt%25253B
  80. Quelle: RBB 19. Mai 2009
  81. http://www.spiegel.de/video/video-1003143.html
  82. http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb%25252Fpage%252526amp%25253Batype%25253DksArtikel%252526amp%25253Baid%25253D1242711337593%252526amp%25253BopenMenu%25253D1013016724320%252526amp%25253BcalledPageId%25253D1013016724320%252526amp%25253Blistid%25253D994342720546%252526lt%25253B%25252Fref%252526gt%25253B%26lt%3B%2Fref%26gt%3B
  83. Jeet TV, 9.6.09 15:40 Germania lebt
  84. J. Marsson/Büntert 25. Februar 2009 auf Kanal Germania Jeet TV
  85. J. Marsson am 3. März 2009 Jeet-TV: […] wir haben ja einige vom BND entlarvt, die da schüren […]
  86. J. Marsson/Büntert 25. Februar 2009 auf Kanal Germania Jeet TV
  87. J. Marsson/Büntert 25. Februar 2009 auf Kanal Germania Jeet TV
  88. Roberto Liuzzi, Jeet TV 3. März 2009
  89. Liuzzi R, auf Jeet TV am 9. März 2009
  90. telemedialwatch.schaedelbach.de
  91. WHOIS Abfrage, durchgeführt 2009
  92. http://www.krr-faq.net/forum/t1939.htm
  93. Jessie Dumanch Onlineshop, Bozener Straße 1 c/o Oxygon 86165 Augsburg
  94. http://krampfer.yooco.de/beta/forum/t.2143687-jessie039s_kleidung.html
  95. Dumanchshop.jpg
  96. http://FORUM.grey-network.com
  97. http://lernwanderung.de/
  98. Auszüge aus dem Chat zum Fürstentum Germania vom 17. Februar 2009: Connecting to chat room… Welcome to the ‚jeettvzwei‘ room 15:50 avatar : von hausdurchsuchungen hab ich auch schon gehoert, bei mir war auch eine 15:50 avatar : wegen chemtrails videoaufnahmen 15:50 Apollon : was meinste wie schnell dir einer sowas auf den rechner packt? 15:50 web20 : dann aufpassen 15:51 avatar : ich habe alle downloadprogramme geloescht 16:18 avatar : sind hier holocaust leugner? 16:20 ninny : wenn man sagt, dass man es nicht weiss, ist man dann auch ein leugner? 16:20 BND : ja 16:21 ninny : aber es weiss doch keiner. 16:23 rapido : http://www.XXXXXX.info/holocaustluege.htm (von Esowatch unkenntlich gemachter Link auf eine den Holocaust leugnende Seite) 16:23 BND : jepp 16:23 avatar : lasst das mit dem holocaust lieber se 22:11 vanBrandenbourg : da habt ih ein paar aufnahmen aus neuschwabenland 22:11 vanBrandenbourg : http://nsl-archiv.org/Filme/
  99. http://www.deutsches-volksblatt.de.tl
  100. http://www.deutsches-volksblatt.de.tl/German-News-Service.htm
  101. http://www.ukdata.com/creditreports/viewCompanyDetails.do?companyId=05812999&only-match=1
  102. http://www.krr-faq.net/reg6.php#rund
  103. http://www.kleinz.net/kimble/konsorten2.shtml
  104. Schmaz_02_2.jpg
  105. Schmaz_02.jpg
  106. http://www.kastius.net/news/?page_id=2
  107. http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Bundesrepublik-erkennt-Germanitien-nicht-an-_arid,5074465.html
  108. Botschafter von Germanitien verhaftet Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion München:vom 30. März 2012
  109. Lichtzentrum Wittenberg, Coswiger Straße 7, 06886 Wittenberg. Telefon: 03491 – 874 599, Fax: 03491- 432 477
  110. Märkische Allgemeine Zeitung vom 15. Mai 2009
  111. 16.07.2007 08:54:50 E-Mail: jessie.dumanch@gmx.de
  112. http://www.zentralrat-der-heiden.de/forum/thread.php?threadid=618
  113. Jessie Marsson 15. Juli 2007 Gästebuch Deutsches Volksblatt
  114. rbb Klartext vom 25. März 2009 bei 3:15
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